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Wirteverband Basel-Stadt

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11.05.2017

Angespannte Geschäftslage im Gastgewerbe

Leicht bessere Aussichten, aber nicht überall

Im ersten Quartal 2017 ist der Umsatz im Gastgewerbe insgesamt um 3.3% gesunken im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dabei ist der Umsatzrückgang in der Hotellerie etwas milder ausgefallen (-2.7%) als in der Restauration (-3.7%). Die allgemeine Geschäftslage wird überwiegend negativ beurteilt. Das sind die Hauptresultate einer aktuellen Betriebsbefragung.

Besonders stark betroffen sind Hotelbetriebe in den übrigen Gebieten; diese mussten einen sinkenden Umsatz von minus 8.9% im Vergleich zu 2016 ausweisen. Dagegen verbuchten Betriebe in den Berggebieten einen moderaten Umsatzrückgang von minus 0.7%. Fast jedes zweite Hotel beklagt sich über sinkende Logiernächte von internationalen Gästen. Die Anzahl Übernachtungen von Inländern nahm leicht ab, bleibt jedoch vergleichsweise stabil.

In der Gastronomie führte die tiefer bewertete Nachfrage bei 40% der Betriebe zu einem sinkenden Absatz von Speisen und Getränken. Dies obwohl die Gastronomie insgesamt von günstigen Witterungsbedingungen profitieren konnte. Restaurants in Berggebieten konnten einen deutlich höheren Umsatz als im 2016 generieren (+5.4%), während Betriebe in den Seezonen einen erheblichen Umsatzrückgang hinnehmen mussten (-5.9%).

Die Erwartungen im Hinblick auf die nächsten drei Monate haben sich etwas aufgehellt. Im Gastgewerbe ist insgesamt von einer zunehmenden Nachfrage und einem gleich bleibenden bis leicht steigenden Absatz auszugehen. Lediglich die Verkaufspreise und die Beschäftigung sind weiterhin unter Druck.

Insbesondere gastgewerbliche Betriebe in den Seezonen und übrigen Gebieten erwarten im Zuge der wärmeren Temperaturen eine deutliche Verbesserung der Geschäftslage und eine Erhöhung der Nachfrage. In grossen Städten ist mit einer stabilen Wirtschaftslage zu rechnen. Einzig in den Berggebieten haben sich die Erwartungen stark eingetrübt: Jeder dritte Betrieb sagt eine sinkende Nachfrage voraus und bei fast der Hälfte stehen Entlassungen vor der Tür.

Die «Konjunkturumfrage Gastgewerbe» der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich und GastroSuisse ist ein wichtiger Pulsmesser unserer Branche. An der Erhebung haben 336 gastgewerbliche Betriebe mit insgesamt 14‘869 Beschäftigten teilgenommen.


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