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Wirteverband Basel-Stadt

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01.02.2018

Lust auf Lila?

Die Ube-Wurzel sorgt für den Farbkick

Die asiatische Yamswurzel, auch Ube genannt, bringt Farbe ins Dessert und taucht Torten, Eis und Muffins in ein knalliges Lila. Gleichzeitig verleiht die Knolle den Süssspeisen einen ganz besonderen Geschmack, der an eine Mischung aus weisser Schokolade, Vanille und Kokosnuss erinnert.

Die Yamswurzel ist die Wurzelknolle einer subtropischen Kletterpflanze. Botanisch gesehen gehört sie zur Pflanzengattung Dioscorea und umfasst viele verschiedene Arten, von denen einige in Asien und andere in Afrika beheimatet sind.

Die Knollen können länglich oder kräftig wie eine Keule geformt sein und haben eine braune, meist haarige Haut. Je nach Art schmeckt die Yamswurzel süsslich bis leicht bitter, und das Fruchtfleisch ist weiß, gelb, rosa oder violett gefärbt.

Auf den Philippinen ist die Wasser-Yamswurzel (Ube) mit weissem bis violettem Fruchtfleisch verbreitet. Sie ist ein fester Bestandteil der traditionellen Nachspeise «Halo-Halo» – einer bunten Mischung aus Eis, Tapiokaperlen, Kochbananen, Früchten und Puffreis.

Inzwischen wird die lila Knolle für Desserts aller Art verwendet. Die fotogenen Süssspeisen sind über die Vereinigten Staaten auch in Europa angekommen und werden vor allem in sozialen Netzwerken gefeiert.

Ein Großteil der Yamswurzeln wird allerdings in Westafrika angebaut und hat ein gelbes oder weisses Fruchtfleisch. Dort gehört Yams zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. So wird unter anderem der Brei «Fufu» aus den Knollen zubereitet, der mit scharfen Saucen zu Fleisch und Fisch gereicht wird.

In westlichen Gerichten kann die Yamswurzel ähnlich wie eine Kartoffel verwendet werden – etwa für Aufläufe, Eintöpfe und Suppen. Püriert ist sie eine leckere Beilage zu Fisch und Gemüse. Die Zubereitung ist einfach. Die Wurzel wird gründlich gewaschen, geschält und je nach Rezept gewürfelt, in Stifte oder in Scheiben geschnitten. In Salzwasser ist das Gemüse in 10 bis 20 Minuten gar. Zarte Wurzeln können auch im Ganzen gekocht werden.

Yamswurzeln sind ganzjährig in gut sortierten Supermärkten, in Asia-Läden und auch auf dem Wochenmarkt zu finden. Die Knollen sollten fest sein, eine glatte Schale und keine Faulstellen aufweisen.

Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt die Wurzel einige Tage frisch. Die Yamswurzel enthält nur wenige Kalorien und kaum Fett, dafür aber wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C.

Heike Kreutz / bzfe


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