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Wirteverband Basel-Stadt

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01.07.2013

Slow Coffee kommt nach Basel

Ein neuer Trend am Kaffeehimmel

Latte Macchiato, Espresso und Café crème sind in aller Munde. Vollautomaten, Espresso- und Kapselmaschinen sind omnipräsent. Doch wo geht die Reise in Zukunft hin? Ein neuer Trend klopft an: das Comeback des Filterkaffees.

In Basel öffnet in diesen Tagen mit dem "frühling" das erste Café der Schweiz, welches Slow Coffee in den Mittelpunkt stellt. Durch speziell auf einzelne Kaffees abgestimmte Brühmethoden wie dem Handfilter, der AeroPress oder dem Cold Drip kann der Charakter einzelner Provenienzen gezeigt werden.

Neu ist nicht nur das Konzept. Neu ist auch das Werkzeug. Das "frühling" setzt auf einen sogenannten Überboiler, eine Art Wasserhahn, der auf das Grad genaue Wassertemperatur in einem Schwenkarm bereitstellt. In den Kaffee-Hauptstädten der Welt wie Melbourne, Oslo oder Portland ist Slow Coffee bereits Alltag. Für die Schweiz ist es ein neues Konzept.

Angelehnt an die Slow Food Bewegung, fördert Slow Coffee das Bewusstsein für Kaffee, für die Leistung des Anbaus und die geschmackliche Vielfalt. Durch Slow Coffee tritt Kaffee als Produkt aus dem alltäglichen "Nebenherkonsum" heraus und wird als Spezialität wie z.B. Wein anerkannt und bewusster wahrgenommen. Slow Coffee fordert einerseits etwas mehr Zeit bei der Zubereitung und plant schon in der Namensgebung auch die Zeit zum genussvollen Trinken ein.

Beim täglichen Genuss von Kaffee wird oft vergessen, dass Kaffee eigentlich der Kern einer Frucht ist. Vor allem dunkle, nussige und schokoladige Aromen werden mit Kaffee assoziiert. Röstet man eher heller, kommen die typischen Aromen zur Geltung, die ähnlich wie beim Wein, vom Terroir abhängen: Frucht, Süsse, vielleicht sogar blumige Aromen.

Das "frühling" will diese Aromen zeigen und den unterschiedlichen Kaffees ein Gesicht geben. Fünf sortenreine Cafés werden angeboten. Aus Kenia, Äthiopien, Ecuador und El Salvador. Neben Slow Coffee bietet das neue Lokal Frühstück den ganzen Tag, komplett bio und vieles regional.

Direkt neben dem "frühling" betreibt das "unternehmen mitte" seit Anfang 2013 sein Kaffeeausbildungszentrum "Die Kaffeemacher". Bereits über 200 Privatpersonen und Mitarbeiter/innen von Gastronomiebetrieben aus der ganzen Schweiz wurden im Kleinbasel zum Barista ausgebildet.

Alternativen zum Kaffee im Pappbecher: Slow Coffee im "frühling", einem neuen Lokal im Kleinbasel.


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