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Wirteverband Basel-Stadt

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18.01.2010

St. Jakobshalle zweitwichtigster Veranstaltungsort der Schweiz

Privates Eventmanagement zeitigt positive Resultate

Im Auftrag der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates hat die Finanzkontrolle (FiKo) des Kantons Basel-Stadt eine Wirtschaftlichkeitsprüfung in den Bereichen Betrieb und Management der St. Jakobshalle durchgeführt. Die Resultate sind erfreulich. Dennoch empfiehlt die GPK der Regierung dringend, die von der FiKo angeregten Massnahmen umzusetzen.

Die im Jahre 2006 seitens des Erziehungsdepartementes neu eingeschlagene Richtung für das Management und die Organisation der St. Jakobshalle zeigt positive Resultate. Mit der Übertragung der Geschäftsführung an die Levent AG entwickelte sich eine erfolgreiche Kooperation von Verwaltung und Privatwirtschaft. So konnten die durchschnittlichen Erträge gegenüber früheren Jahren um rund 220 Prozent gesteigert und die St. Jakobshalle durch Akquisition von diversen Grossanlässen als zweitwichtigster Veranstaltungsort der Schweiz etabliert werden.

Kunden und Veranstalter loben den neu entwickelten Dienstleistungscharakter. Die Mitarbeitenden der St. Jakobshalle ihrerseits sind mit der Geschäftsführungsleistung von Herrn Kastl zu einem motivierten Team zusammengewachsen. Die GPK kann mit Zufriedenheit feststellen, dass der Sport durch die verschiedenen kommerziellen Events nicht vernachlässigt wurde.

Infrastruktur dringend sanieren

Die St. Jakobshalle ist mit ihrem Leistungsauftrag prädestiniert für ein Public-Private-Partnership-Modell, da die im Eventmanagement geforderten Leistungen über kantonales Arbeitszeitmodell und Personalrecht hinausgehen. Bereits jetzt hat der Kanton deutlich von privatwirtschaftlicher Professionalität, Dienstleistungsbereitschaft und Marktkenntnis profitieren können.

Die konsequente Umsetzung des Modells könnte den Erfolg noch steigern sowie bestehendes und zukünftiges Konfliktpotential minimieren. Damit die öffentliche Hand von dem vielversprechenden Modell profitieren kann, ist es aber unerlässlich, dass der künftigen Vertragsgestaltung hohe Beachtung geschenkt wird.

Wie der Bericht der FiKo festhält, bedarf die gesamte Infrastruktur der St. Jakobshalle dringender Sanierung. Um die erreichte Marktstellung und den wirtschaftlichen Erfolg beibehalten zu können, müssen die Verantwortlichen des Erziehungsdepartements und der Regierung die Ausrichtung und zukünftige Nutzung der Halle dringend diskutieren und den Investitionsbedarf feststellen.

Cateringmonopol des Kantons

Für die GPK ergeben sich Fragen bezüglich des Cateringmonopols des Kantons auf öffentlichen Anlagen und Räumen. Die Kommission regt bei den Verantwortlichen des ED an, kommerzielle und nichtkommerzielle Veranstaltungen unterschiedlich zu behandeln.

Des Weiteren empfiehlt die GPK der Regierung, während der Laufzeit des neuen Mandatsvertrages eine ausführliche Analyse möglicher Public-Private-Partnership-Modelle für die Nutzung der St. Jakobshalle durchzuführen. Der Kommission scheint es schliesslich unerlässlich, die Kommunikation und Zusammenarbeit aller involvierten Verwaltungsstellen rund um die St. Jakobshalle zu verbessern.

Dossier: MICE
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=1922


 

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