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Wirteverband Basel-Stadt

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26.02.2017

Grapefruit und Pampelmuse

Was ist der Unterschied?

Häufig wird die Grapefruit als Pampelmuse bezeichnet. Dabei sind die Früchte nicht miteinander zu verwechseln. Die Pampelmuse ist eine eigene Art, während die Grapefruit eine natürliche Kreuzung aus Orange und Pampelmuse ist.

Auch in Form, Farbe und Grösse gibt es einige Unterschiede. Beide Früchte sind reich an Vitamin C und haben einen süss-säuerlichen bis süßen Geschmack mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Bitternote. Die Pampelmuse hat ihre Heimat im tropischen Thailand und Malaysia und ist die grösste aller Zitrusfrüchte.

Sie erreicht ein Gewicht von bis zu 2 kg und einen Durchmesser von bis zu 30 cm. Meist wird sie als «Pomelo» bezeichnet, wobei die «Honig-Pomelo» aus China besonders bekannt ist. Pampelmusen sind rund, abgeplattet oder birnenförmig. Die Schale kann glatt, aber auch fein genoppt sein. Die Farbe variiert von grünlichgelb, hellgelb bis gelborange mit Ölzellen, die als grüne Punkte sichtbar sind.

Im Gegensatz dazu wurde die Grapefruit als Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse Anfang des 18. Jahrhunderts auf der Insel Barbados entdeckt. Das exotische Obst gedeiht in heissen Wüsten, aber auch in feuchten Tropen.

Der Name Grapefruit bedeutet übersetzt «Traubenfrucht», denn die Früchte hängen in dichten Trauben an einem immergrünen Baum. Grapefruits sind mit einem Gewicht von 150 g bis 450 g deutlich leichter und auch kleiner als Pampelmusen und haben eine eher rundliche Form. Ihre Schale ist glatt und hellgelb bis rötlichgelb gefärbt.

Grapefruits werden gerne zum Frühstück gegessen – einfach halbieren, die Segmente heraustrennen und auslöffeln. Die Pampelmuse dagegen muss geschält werden, was je nach Sorte mehr oder weniger schwierig ist. Anschliessend bricht man die einzelnen Segmente auseinander, entfernt die bitteren Häute und gibt Stücke davon in den Fruchtsalat.

Wer Grapefruits isst oder den Saft trinkt und Medikamente einnimmt, sollte das mit dem Arzt besprechen. Denn die Bitterstoffe können die Wirkung von Arzneistoffen beeinflussen.

Heike Kreutz / bfze


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