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Wirteverband Basel-Stadt

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18.01.2019

Das geplante Ozeanium – ein Gewinn für alle

Ein Beitrag von Daniel Seiler

Als kleiner Junge war ich oft in den Zolli. Einer meiner Lieblingsplätze war das Vivarium – da konnte ich stundenlang Fische und Pinguine beobachten. Jetzt möchte der Zolli an der Heuwaage das Ozeanium bauen und darin unter anderem eine Schwimmanlage für Pinguine bauen, die doppelt so gross sein wird wie das Schwimmerbecken im Basler Hallenbad Rialto.

Der Zolli setzt sich seit Jahren intensiv für das Wohl der Tiere ein und hat schon zahlreiche Anlagen nach den neusten Erkenntnissen der Wissenschaft um bzw. neu gestaltet. Mit dem Ozeanium möchte der Zolli nicht nur das Meer in seiner Vielfalt und Schönheit zeigen, er will die Besucherinnen und Besucher auch für das Meer begeistern und sie für dessen Schutz gewinnen.

Finanziert soll das Ozeanium durch private Gönner und der Betrieb soll durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden. Eigentlich eine gute Sache für alle, wenn da nicht die Gegner vom Komitee NoZeanium wären. Sie haben das Referendum gegen den Grossratsbeschluss zum Bau des Ozeaniums ergriffen. Das Komitee besteht aus einer Mischung aus Personen, die Zootierhaltung teils grundsätzlich ablehnen, den Energieverbrauch (Stichwort 2000-Watt-Gesellschaft) dramatisch reduzieren und den motorisierten Individualverkehr eigentlich aus der Stadt vertreiben wollen.

Das sind grösstenteils die gleichen Kreise, die der Bevölkerung immer mehr vorschreiben wollen, was sie zu tun haben. Sie möchten von Basel aus die Welt retten, anderen ihre Lebenskonzepte aufzwingen und nach dem Rauchen auch vermehrt Fleisch oder Genussmittel verbieten. Stolz erzählen Sie, dass wenn sie dann persönlich ein Auto brauchen, es bei Mobility bestellen und dass sie bei allen Flugreisen den CO2-Ausstoss entsprechend kompensieren.

Das Ozeanium ist aber doch für die Stadt und die ganze Region ein riesiges Geschenk. Private Gönner und Spender schaffen einen neuen Anziehungspunkt für die Bevölkerung und die Touristen. Endlich wird dem Unort an der Heuwaage frisches Leben eingehaucht. Die Realisierung des Ozeaniums wäre aber auch ein Gewinn für die Gastronomie, den Detailhandel und die Hotellerie. Ebenfalls würde mit dem Ozeanium die Attraktivität des Life-Science-Standorts erhöht.

Ich bin vom Ozeanium überzeugt, setze mich für die Realisierung ein und freue mich, dass der Zolli mit dem Ozeanium auch in Zukunft Generationen von Kinderaugen zum Glänzen bringt.

Daniel Seiler
Vizepräsident FDP Basel-Stadt

Daniel Seiler: «Das Ozeanium ist für die ganze Region ein riesiges Geschenk.»



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