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Wirteverband Basel-Stadt

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16.05.2019

GAV-Verhandlungen werden ausgesetzt

GastroSuisse beschliesst Resolution zur Sozialpartnerschaft

An der 128. Delegiertenversammlung am 14. Mai 2019 in Amriswil TG haben die GastroSuisse-Delegierten eine Resolution zur Sozialpartnerschaft verabschiedet. Sie fordern darin die Wiederherstellung der Rechtssicherheit und setzen die Verhandlungen für einen neuen Landes-Gesamtarbeitsvertrag aus.

«GastroSuisse steht zu einer echten und fairen Sozialpartnerschaft und strebt die Fortführung des bestehenden oder den Abschluss eines neuen, allgemeinverbindlichen Landes-Gesamtarbeitsvertrags an, der den Herausforderungen der Branche Rechnung trägt», heisst es in einer Mitteilung des Verbands. Ein L-GAV sei ein austariertes Werk verschiedenster Arbeitsbestimmungen, wovon die Mindestlöhne nur eines sind.

An der Delegiertenversammlung wurde Kritik laut an der Tatsache, dass am Landes-Gesamtarbeitsvertrag beteiligte Gewerkschaften seit einiger Zeit versuchen, mit der Einführung von kantonalen Mindestlöhnen die Lohnkomponente zu übersteuern.

In einer Doppelstrategie verhandeln sie einerseits Arbeitsbedingungen und Löhne in den Gesamtarbeitsverträgen und fordern andererseits nicht deckungsgleiche Mindestlöhne auf politisch-gesetzlichem Weg. «Kantonale Mindestlöhne bringen das Gesamtpaket eines L-GAV in ein Ungleichgewicht und gefährden diesen», so GastroSuisse.

Der Branchenverband fordert von den Gewerkschaften ein klares Bekenntnis zum Vorrang von allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen. Die Verhandlungen für einen neuen L-GAV werden solange ausgesetzt, bis sich die Gewerkschaften öffentlich für die Allgemeinverbindlichkeit von Gesamtarbeitsverträgen einsetzen und wieder Rechtssicherheit geschaffen ist.



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