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24.02.2026
Positive Umsatztrends im vierten Quartal 2025
Dennoch anhaltend schwierige Geschäftslage in der Gastronomie
Die «Konjunkturumfrage Gastgewerbe» der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich und GastroSuisse ist ein wichtiger Pulsmesser unserer Branche. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Monate Oktober bis Dezember 2025.
Im Gastgewerbe ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal erstmals seit 2023 wieder gewachsen und stieg um 1.8%. Treiber dieser Veränderung war in diesem Quartal vor allem die Gastronomie. Nach einem längeren Negativtrend stabilisierte sich ihr Umsatz im Vorjahresvergleich nahezu (minus 0.3%).
Die Hotellerie setzte ihren positiven Umsatztrend fort und erzielte ein deutliches Wachstum von 5.7%. Mengenmässig blieb der Absatz bei 38% der gastgewerblichen Betriebe unverändert, 32.7% verzeichneten Zuwächse und 29.3% Rückgänge.
In der Gastronomie hat sich die Geschäftslage im Januar 2026 leicht verbessert, wird aber weiterhin mehrheitlich als befriedigend (57.4%) oder schlecht (22.8 %) eingeschätzt. Der Personalbestand gilt bei 75% der Betriebe als ausreichend.
Gegenüber dem dritten Quartal 2025 verzeichnete rund ein Drittel der Betriebe (33.4%) einen Nachfragerückgang, bei 38.3% blieb die Nachfrage stabil, bei 27.1% nahm sie zu. Im Vorjahresvergleich halten sich Betriebe mit Umsatzsteigerungen (36.9%) und solche mit Umsatzrückgängen (35.8%) nahezu die Waage.
In der Hotellerie bewerten 88.3% der Betriebe ihren Personalbestand als ausreichend. Die Geschäftslage wird überwiegend als gut (37.9%) oder befriedigend (54.9%) eingeschätzt. Etwa die Hälfte der Hotels (47.9%) konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern.
Nach 45.5% im dritten Quartal, verzeichnete noch immer über ein Drittel der Betriebe (36%) einen Anstieg der Logiernächte bei den ausländischen Gästen. Bei den inländischen Gästen meldeten 27.7% der Betriebe ein Wachstum (drittes Quartal 35.9%).
Regional zeigt sich beim Umsatz insgesamt eine erfreuliche Entwicklung. Betriebe in Bergregionen und Grossstädten steigerten ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 7.9%, jene in Seeregionen erzielten ein Plus von 6.8%. In den Agglomerationen fiel das Wachstum mit 1.3% hingegen deutlich moderater aus.
Ausblick auf das erste und zweite Quartal 2026
Im ersten Quartal 2026 dürften die Verkaufspreise in beiden Teilbranchen überwiegend stabil bleiben. Lediglich 28.3% der Hotels und 18.0% der Gastronomiebetriebe rechnen mit Preiserhöhungen. Für das erste Halbjahr 2026 erwarten 29.8% der Hotelbetriebe eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. In der Gastronomie liegt dieser Anteil bei 26.4%.
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Dossier: Konjunktur
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