Back to Top
Wirteverband Basel-Stadt

Wirteverband Basel-Stadt


09.01.2019

Bayern will Dorfwirtschaften mit Steuergeldern retten

Dramatisches Betriebssterben in ländlichen Gebieten

Innert zehn Jahren hat Bayern einen Fünftel seiner Wirtshäuser verloren. In mehreren Hundert Gemeinden gibt es gar keine Lokale mehr. Ähnliche Entwicklungen gibt es auch in anderen deutschen Bundesländern wie dem Saarland, Sachsen-Anhalt oder Thüringen. Nun keimen Ideen, wie mit Staatsgeldern die Wirtshauskultur gerettet werde könnte.

Die CSU fordert laut einem Bericht der Bild-Zeitung ein «bundesweites Förderprogramm, das durch zinsfreie Darlehen und Zuschüsse für den Erhalt der Wirtshäuser auf dem Land sorgt». In einem noch unveröffentlichten Arbeitspapier «Gesamtstrategie Wohnen» steht angeblich, dass neben dem Dorfladen auch das Wirtshaus als Ort der Begegnung erhalten bleiben müsse.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatte den Wirten im Freistaat bereits im vergangenen Frühling 30 Millionen Euro versprochen, um die Wirtshauskultur zu retten. Es gibt ein Pilotprojekt, das der bayerische Branchenverband Dehoga zusammen mit der Regierung vorantreibt. Die Kampagne «Zukunft für das bayerische Gastgewerbe» greift schwächelnden Dorfgaststätten unter die Arme. Zudem werden auch Ideen für Gaststätten mit Zukunft angeboten.

Erreichen will der Verband das ehrgeizige Ziel mit einer Bündelung und besseren Aufbereitung von Informations-, Beratungs- und Förderangeboten. Regionale Beratertage, eine kostenlose Potenzial- und Schwachstellenanalyse, die sogenannte «Blitzlichtberatung», der Aufbau und die Pflege einer fachspezifischen Beraterdatenbank und ein «Fachkräfte-Navigator» sollen hinzukommen.



Voranzeige

Mitgliederversammlung

Montag, 6. Mai 2019 um 15 Uhr


Restaurants und Bars in Basel

Laufend aktualisiertes Verzeichnis
www.basel-restaurants.ch


Sichtbarkeit im Web erhöhen

Google, Facebook, Instagram & Co.
Kostenloses Kurzseminar