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Wirteverband Basel-Stadt

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29.03.2019

Viele gute Gründe für das Ozeanium

Breit abgestütztes Unterstützungskomitee

Viele Baslerinnen und Basler fühlen sich seit Jahrzehnten mit dem Zolli verbunden, weil er sich für den Natur- und Artenschutz einsetzt. So auch die rund 100 Mitglieder des Komitees «Unser Zolli – Unser Ozeanium», die überzeugt sind, dass der Naturschutz, der Zolli und ganz Basel vom Ozeanium profitieren werden. Sie engagieren sich für ein Ja zum Ozeanium am 19. Mai und kontern mit stichhaltigen Argumenten die haltlosen Vorwürfe der Gegner.

Die bunt gemischte Gruppe mit über 100 Mitgliedern aus Kultur, Wirtschaft, Natur- und Umweltschutz sowie Bildung und Politik unterstützt das Projekt Ozeanium und steht für seine Vision ein. «Die breite Unterstützung zeigt, in wie vielen Bereichen das Ozeanium einen positiven Effekt haben wird», führt alt SP-Grossrat Tobit Schäfer aus.

Sensibilisierung durch echte Begegnungen

Hauptziel des Zolli ist es, mit dem Ozeanium für den Natur- und Meeresschutz zu sensibilisieren. Die Mittel dazu sind Umweltbildung und Begegnung. Denn nur was die Menschen kennen und lieben, schützen sie. Toya Krummenacher, SP-Grossrätin und Biologin, weiss, dass das Ozeanium deshalb eine wichtige aufklärerische Funktion übernehmen kann: «Plastik in den Meeren, Klimawandel, Korallensterben: Der Schutz der Meere ist so wichtig wie noch nie. Der Zolli und seine neue Themenanlage Ozeanium werden die Besuchenden dafür sensibilisieren und einen Beitrag zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen leisten.»

Gerade in digitalen Zeiten ermöglicht das Ozeanium einen echten Zugang zur Meereswelt und ihren Bewohnern, der sonst nur wenigen vorbehalten ist. Bei der Sensibilisierung ist insbesondere der direkte Kontakt mit dem Tier entscheidend. Ila Geigenfeind, Biologin und Museumskuratorin, bestätigt dies: «Nur die echte, nicht editierte Begegnung mit dem Tier löst bei Menschen echte Emotionen aus und bildet damit die Basis für einen nachhaltigen Lerneffekt. Das bestätigen auch Pädagogik-Experten, die den Zolli als wertvollen ausserschulischen Lernort sehr schätzen.»

Tierwohl ist garantiert

Der Zolli wird natürlich auch alles dafür tun, dass die Tiere artgerecht transportiert und gehalten werden. Dabei kann er auf seine langjährige Erfahrung in der Tierhaltung und top-ausgebildete Tierexperten zurückgreifen. Das Vivarium des Zolli geniesst in Fachkreisen weltweit ein sehr hohes Ansehen.

«Die Behauptungen und kolportierten Zahlen der Gegner sind völlig an den Haaren herbeigezogen und haben nichts mit dem Ozeanium zu tun», erläutert Ila Geigenfeind und führt aus: «Zudem darf die Beschaffung und Haltung von Tieren durch einen wissenschaftlich geführten Zoo nicht verwechselt werden mit dem Handel für die Hobbyaquaristik. Hier kann es tatsächlich Missstände geben.» Der Tierschutz beider Basel und die Aquariumssektion des Schweizer Tierschutz befürworten das Ozeanium.

Endlich eine lebenswerte Heuwaage

Vom Ozeanium profitieren aber nicht nur der Naturschutz und die Umweltbildung, sondern alle Baslerinnen und Basler. Das Ozeanium wird, wie der Zolli, als sinnvolle und lehrreiche Freizeitbeschäftigung die Lebensqualität, insbesondere für Familien, steigern. «Mit dem Ozeanium wird die Heuwaage endlich ein Ort, der zum Verweilen einlädt und seine städtebauliche Aufgabe wahrnehmen kann. Das Ozeanium verbindet das Nachtigallenwäldeli und den Zolli auf ideale Weise mit der Innenstadt», erklärt Architekt Renato Moesch.

Erfreulich und wichtig ist, dass der Zolli dabei Wert auf die Nachhaltigkeit gelegt hat. Ein Grossteil des Gebäudes ist unter Grund, was den Energiebedarf senkt; auf dem Dach wird eine Photovoltaik-Anlage erstellt und die als Meeresklippe gestaltete Fassade besteht aus Lehm. Renato Moesch anerkennt: «Die Verwendung von Lehm für die Fassade ist nicht nur innovativ, sondern auch ressourcenschonend. Die Nistplätze für Vögel in der Fassade sind ein Detail, das mir besonders gefällt.»

Ein Gewinn für das Gewerbe

Gleichzeitig wird das Ozeanium auch ein Highlight für Besuchende aus dem In- und Ausland sein. Raphael Wyniger, Inhaber des Teufelhof Basel, sieht deshalb eine Chance für den Tourismusstandort Basel: «Neben Highlights wie der Fondation Beyeler, der Altstadt und natürlich dem Zolli wird das Ozeanium ein weiterer Leuchtturm sein, der Basel attraktiv macht.»

Zudem wird die lokale Wirtschaft von den Investitionen und Ausgaben des Zolli profitieren. Von den 100 Millionen Franken Bauinvestitionen und den rund 5 Millionen Franken Einkäufen jährlich für den Betrieb fliessen rund 70 bis 80% in die lokale Wirtschaft. FDP-Grossrat Mark Eichner freut sich über diesen positiven Nebeneffekt: «Neben den dadurch geschaffenen Arbeitsplätzen werden bis zu neunzig Arbeitsplätze direkt im Ozeanium entstehen – eine nicht zu unterschätzende Zahl.»

Keine Kosten für die Steuerzahlenden

Immer wieder muss betont werden, dass das Ozeanium den Kanton nichts kostet. Der Bau wird aus Spendengeldern finanziert und im Betrieb auf keine Staatsbeiträge angewiesen sein. Advokat Mark Eichner: «Für die Behauptung der Gegner, dass der Kanton Geld einschiessen muss, gibt es weder eine wirtschaftliche noch ein politische, geschweige denn eine juristische Grundlage.»

Der Blick auf andere Grossaquarien zeigt, dass diese finanziell erfolgreich geführt werden können. Das unterstreicht der Fakt, dass der Zolli bereits von privaten Investoren für die Realisierung eines Grossaquariums angefragt wurde. Ein Angebot, das der Zolli abgelehnt hat, weil ihm Bildung und Naturschutz wichtiger sind als Kommerz.

Breit abgestützt und bunt gemischt

Die Gegner versuchen mit haltlosen Vorwürfen, das Projekt zu verhindern. Das zeigt für Tobit Schäfer, dass es keine Argumente gegen das Ozeanium gibt: «Sei es beim Tierwohl, der Finanzierung oder bei Energiefragen – die gegnerischen Argumente halten einer Prüfung nicht stand. Wir sind überzeugt, dass die Baslerinnen und Basler die falschen Behauptungen der Gegner durchschauen und unserem Zolli das Vertrauen für dieses Projekt entgegenbringen.»

Visualisierung des Ozeaniums Basel. ozeanium.ch



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