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Wirteverband Basel-Stadt

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31.05.2005

Gastro-Konjunktur: Gedämpfte Stimmung

Tiefere Promillegrenze drückt Umsätze massiv

"Dem Gastgewerbe bläst der Wind ins Gesicht." So charakterisierte Zentralpräsident Klaus
Künzli die Befindlichkeit der Branche an der Jahresmedienkonferenz von GastroSuisse. Auch im vergangenen Jahr habe sich der Markt rückläufig entwickelt, und für 2005 sehe es kaum besser aus.


Die Betriebe würden mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählt unter anderem die neue Promillegrenze. Nach einer aktuellen Erhebung der Gastroconsult sind die Restaurationsumsätze im ersten Quartal des laufenden Jahres um 10 Prozent gesunken! Der Rückgang bei alkoholischen Getränken betrug sogar 16 Prozent. Je nach Betriebstyp und Standort variieren die Werte stark.

Gemäss dem aktuellen "Branchenspiegel" hat die Zahl der Betriebe weiter zugenommen. Viele Wirte kämpfen um die Existenz. Eine Analyse zeigt, dass vor allem Kleinstbetriebe riesige Ertragsprobleme haben. "Handlungsbedarf besteht punkto Liquidität", meint Hans Peyer, stellvertretender Direktor von GastroSuisse. Tatsächlich erreichen nur gerade 23 Prozent der Betriebe einen Liquiditätsgrad von 100% der kurzfristigen Verbindlichkeiten.

In der Schweiz gibt es rund 30'000 herkömmliche Gastbetriebe verschiedenster Prägung. Diese erzielten 2004 einen Umsatz von 22 Milliarden Franken, wovon 15.5 Milliarden auf die Restauration und 6.5 Milliarden auf die Beherbergung entfielen. Unsere Branche bietet 216'000 Arbeitsplätze und ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber: Die Personalkosten belaufen sich auf über 9 Milliarden Franken.


 

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