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15.10.2005

Import von Budget-Bier verzögert sich

Druck auf Fassbier-Preise nimmt dennoch zu

In der Hotel-Revue vom 29. September 2005 bezweifelte der Kommunikationsleiter von Feldschlösschen, Stefan Kaspar, dass unser Bier-Projekt überhaupt zustande komme. In der Tat gibt es Verzögerungen, aber nicht wegen mangelnder Nachfrage von Seiten der Wirte, sondern wegen ungewöhnlicher Vorgänge bei unserem deutschen Lieferanten.

Nachdem eine Brauerei aus Hamburg ihr Offenbier schweizerischen Importeuren während zwei Jahren offerierte, wollte unser Distributionspartner, die Firma Rietschi, nun ordern. Plötzlich hiess es, dass man nur noch Einwegflaschen ins Ausland liefere, aber kein Fassbier.

Beim Lieferanten handelt es sich um Astra, ein qualitativ hochstehendes Traditions-Pilsener, dessen Geschichte bis ins Jahr 1647 zurückreicht. Die Marke gehört zur Holsten-Gruppe und diese gehört - Sie haben richtig geraten - genau wie Feldschlösschen zu Carlsberg! Auf einen Kommentar verzichten wir.

Hingegen werden wir es uns nicht nehmen lassen, demnächst eine Alternative zu präsentieren - vielleicht sogar noch günstiger und dieses Mal für die ganze Deutschschweiz. Wir empfehlen, keine langjährigen Bierlieferverträge mehr abzuschliessen. Im Bereich der Standard-Biere ist der Markt in Bewegung und wir rechnen mit tieferen Einkaufspreisen im mittleren Segment, weil qualitativ gleichwertige Angebote im unteren Segment Druck auf die grossen Brauereien ausüben.

Um wirklich vergleichen zu können, müssten wir Netto-Einkaufspreise vereinbaren. Da die meisten Brauereien (und leider auch viele Wirte) immer noch am alten System mit subventionierten Dienstleistungen, Darlehen und Rückvergütungen hängen, fehlt beim Offenbier die Transparenz.

Erfreulich ist immerhin, dass seit kurzem die Rückvergütungen steigen. Während die meisten Gastronomen noch mit alten Lieferverträgen gebunden sind und lediglich 25 bis 40 Franken pro Hektoliter erhalten, kann man momentan knallhart verhandeln. Betriebe mit mittelgrossem Bierabsatz erhalten problemlos 50 Franken, bei besonders wichtigen Abnehmern werden bis zu 100 Franken vereinbart.

Auch wenn sich unser eigenes Projekt verzögert, gibt es doch schon Alternativen für Schweizer Wirte. Wir begrüssen das Angebot von Amstein, kann es doch dazu beitragen, die überhöhten Schweizer Fassbier-Preise endlich ins Rutschen zu bringen.

Unser Ärger richtet sich übrigens nicht gegen Bierspezialitäten und kleine regionale Produzenten, sondern gegen die Preispolitik beim austauschbaren Standardprodukt "offenes Lagerbier". Es darf doch nicht sein, dass Bier im Supermarkt mit ständigen Aktionen verscherbelt wird und die Wirte die Zeche dafür bezahlen müssen!

Dossier: Bier
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=1028


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