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02.12.2005

Schwarzarbeit wird zunehmen

Hohe Mindestlöhne begünstigen Arbeitslosigkeit

Die hohen Mindestlöhne verunmöglichen es Geringqualifizierten zunehmend, eine Stelle zu finden. Gibt es genügend Auswahl - zum Beispiel durch Zuwanderung von fähigen und willigen Arbeitskräften aus dem Osten - kommen unproduktive Mitarbeiter unter die Räder. Der Druck auf die Löhne besteht auch bei qualifizierten Berufsleuten.

Der GAV-Mindestlohn für ungelernte Arbeitskräfte im Gastgewerbe betrug 1999 noch 2350 Franken und ist seither um sage und schreibe 34% auf 3150 Franken gestiegen. Die Zahlungen für 13. Monatslöhne und die Lohnnebenkosten (z.B. bei der beruflichen Vorsorge) haben ebenfalls stark zugenommen. Ab 2006 beträgt der Minimallohn sogar 3182 Franken.

Da es in der Schweiz keinen Niedriglohnsektor mehr gibt, bleibt Hilfskräften mit geringen Sprach- und Fachkenntnissen oft nur noch der Gang zum Arbeitsamt oder zur Fürsorge. Sogenannte 1000-Franken-Jobs wurden nicht ohne Grund von der Zürcher Sozialvorsteherin ins Spiel gebracht, um die "Rentisierung" von Arbeitslosen zu verhindern.

Auch die Löhne qualifizierter Mitarbeiter kommen immer stärker unter Druck. Vor allem aus Ostdeutschland bewerben sich viele hervorragende Berufsleute mit bescheidenen Lohnvorstellungen. Die flankierenden Massnahmen und die hohen Mindestlöhne verhindern allerdings, dass der Markt spielt.

Es ist deshalb zu befürchten, dass Schwarzarbeit zunehmen wird - verschärfte Kontrollen hin oder her. Massive Wettbewerbsverzerrungen werden die Folge sein. Der Arbeitsmarkt muss wieder besser funktionieren, sonst werden unseriöse Betreiber dank wesentlich tieferer Produktionskosten ihre gesetzestreuen Branchenkollegen verdrängen.


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