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Wirteverband Basel-Stadt

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26.06.2004

Gastronomen fordern bessere Rahmenbedingungen

Wirte und Hoteliers vertiefen Zusammenarbeit

Der Wirteverband Basel-Stadt und der Basler Hotelier-Verein führten zum ersten Mal in ihrer Geschichte gemeinsam einen Grossanlass durch: Am 27. April 2004 fand im Festsaal der Messe Basel die erste Basler Gastronomietagung statt.

"Unsere beiden Verbände haben viele gemeinsame Sorgen, Anliegen und Interessen", erklärte der Basler Hotelier-Präsident Raeto Steiger in seiner Eröffnungsansprache. Deshalb arbeite man enger zusammen: "Wir wollen an Wahrnehmung, Einfluss, Effizienz und Überzeugungskraft gewinnen."

Die Basler Restaurateure und Hoteliers kooperieren vor allem in den Bereichen Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Schulung. Die Verbandsspitzen treffen sich regelmässig und es nehmen sogar Vertreter der beiden Organisationen an den Vorstandssitzungen des Partnerverbands teil. Das gemeinsame Informationsmagazin "à la bâloise" wird nicht nur an die rund 550 Mitglieder, sondern auch an über 600 Opinion Leaders versandt.

Fast 400 Hoteliers, Restaurateure, Touristiker, Meinungsbildner und Medienvertreter trafen sich zur Gastronomietagung. Zahlreiche Politiker zeigten Präsenz, so beispielsweise Grossratspräsidentin Beatrice Inglin und Bürgerratspräsidentin Sonja Kaiser. Das Grusswort der Basler Regierung überbrachte Regierungspräsident Jörg Schild.

Gewerbedirektor Peter Malama tat kund, "wo der Schuh drückt". Er ging ausführlich auf das Gastgewerbegesetz ein, welches bald in den Grossen Rat kommt. Bekanntlich stellen sich der Wirteverband und der Hotelier-Verein mit Unterstützung des Gewerbeverbands gegen den Gesetzesentwurf der Regierung. Die Organisationen bekämpfen das gewerbefeindliche Bewilligungsverfahren, die Wiedereinführung der Polizeistunde und insbesondere auch die Gastwirtschaftsabgabe. Malama kündigte das Referendum an, sollte an den unfairen "Gewerbesteuern" fest gehalten werden.

Der Gewerbedirektor forderte in seiner kämpferischen Rede einmal mehr auch bessere Rahmenbedingungen. Er prangerte die Regelungsdichte, die hohen Gebühren und Steuern im Stadtkanton an. Mit der Verkehrspolitik zeigte er sich äusserst unzufrieden.

Wirte-Präsident Josef Schüpfer referierte über "die volkswirtschaftliche Bedeutung von Hotellerie, Gastronomie und Tourismus". Alleine in Basel-Stadt sind 12'000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig. Gastredner Dr. Guido Schüpfer hielt einen Vortrag über "Ökönomie im Gesundheitswesen". Es ist dies auch für das Gastgewerbe ein wichtiges Thema, weil die steigenden Krankenkassenprämien zunehmend zu einem Standortnachteil werden.

An der Gastronomietagung wurden nicht nur interessante Vorträge, sondern auch ein kulturelles Highlight geboten: Das Top Secret Drum Corps. Beim anschliessenden Apéro wurden Kontakte geknüpft und gepflegt.

Dossier: Verband
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=1049


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