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15.07.2003

Reduzierter Mehrwertsteuersatz für Restaurants?

Viele EU-Länder kennen einen Sondersatz

Während hierzulande heftig darüber diskutiert werden musste, ob die Beherbergungsumsätze auch nach 2006 einem reduzierten Mehrwertsteuersatz unterliegen sollen, läuft in der EU der Trend in die Gegenrichtung. Vielerorts wurde erkannt, dass es nichts bringt, in erster Linie den Produktionsfaktor Arbeit zu besteuern.

Von heute 15 EU-Ländern haben nur gerade drei keinen Sondersatz für Hotels. Und selbst für Restaurantleistungen bezahlt man in sieben EU-Staaten nur einen reduzierten Mwst-Satz! Frankreich plant die Umstellung auf 2004 - der Satz wird den Nahrungsmitteln im Detailhandel angepasst. Für die Schweiz würde dies bedeuten, dass alkoholfreie Getränke und Speisen in den Restaurants nur noch mit 2.4 statt mit 7.6 Prozent besteuert würden. Leider werden aber die Gastwirtschaften gegenüber dem Detailhandel weiterhin benachteiligt.

Unser Dachverband GastroSuisse fordert, dass die Mehrwertsteuer auf gastgewerblichen Dienstleistungen derjenigen im Lebensmitteldetailhandel gleichgestellt wird. Das beschlossen die rund 240 Delegierten anlässlich ihrer Versammlung vom 27. Mai 2003 in Lausanne. Während das Gastgewerbe für Dienstleistungen der Grundversorgung den vollen Mehrwertsteuersatz von 7.6 Prozent abliefern muss, werden gleichartige Leistungen im Detailhandel mit nur 2.4 Prozent belegt. Diese Wettbewerbsverzerrung schafft für das Gastgewerbe einen existenziellen Wettbewerbsnachteil.

"Wir sind nicht mehr länger bereit, die stossende Ungleichbehandlung in Sachen Mehrwertsteuer unwidersprochen hinzunehmen", hielt Zentralpräsident Klaus Künzli anlässlich der Delegiertenversammlung in Lausanne fest. Und die rund Delegierten folgten ihm: Mit eindrücklicher Einmütigkeit beschlossen sie eine Resolution und fordern den Gesetzgeber auf, die Ungleichbehandlung des Gastgewerbes gegenüber dem Detailhandel zu eliminieren. ,,Der Fiskus schröpft uns nach Strich und Faden: sage und schreibe 5.2 Prozent mehr Mehrwertsteuer werden uns und damit unseren Gästen aufgebürdet", präzisierte Künzli.


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