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Wirteverband Basel-Stadt

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05.10.2001

Auch Fussgänger finden: Zuwenig Parkplätze!

Studie der Swiss Retail Federation

Die meisten Besucher von Innenstädten sind der Meinung, es gebe zuwenig Parkplätze. Diese Ansicht vertreten einer gesamtschweizerischen Studie zufolge nicht nur Autofahrer, sondern auch Fussgänger und Velofahrer! Die Swiss Retail Federation (SRF), eine Vereinigung von mittleren und grossen Betrieben im Detailhandel, hat 16'500 Konsumenten befragt und die Bedeutung der Innenstädte als Einkaufsort erhoben.

Die allermeisten Konsumenten erleben den Innenstadtbesuch trotz Parkplatzsorgen als Spass und als Einkaufsvergnügen. Nur 4% leiden unter wirklichem Shopping-Stress. Der grösste Teil der City-Besucher benötigt für die Anfahrt weniger als eine halbe Stunde, in den meisten Fällen sogar nur 15 Minuten. Mehr als die Hälfte der Befragten gelangen normalerweise mit einem öffentlichen Verkehrsmittel in die Innenstadt, nur etwa ein Drittel mit dem PW. Am Samstag steigt der Anteil der Autofahrer. Diese sind gemäss Studie mit Abstand die lukrativsten Kunden. Allerdings fällt am Samstag nach 15 Uhr die Frequenz deutlich, weshalb viele Detailhändler Ladenöffnungszeiten bis 18 Uhr als sinnvoll erachten. In Zürich und Genf gibt es offenbar bereits Bestrebungen in diese Richtung.

Auch wenn der Auftraggeber der obengenannten Studie sicher nicht unvoreingenommen ist, kann doch daraus gefolgert werden, dass Autofahrer nicht durch überhöhte Parkgebühren oder den weiteren Abbau von Parkplätzen benachteiligt werden dürfen. Auch die Basler Innenstadt muss wieder attraktiver werden! Wir brauchen mehr Parkplätze. Wer wissen will, wie schnell sonst PW-Fahrer in Shopping-Center am Stadtrand ausweichen, muss sich nur einmal an einem typischen Einkaufstag in Pratteln umsehen.



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