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Wirteverband Basel-Stadt

Wirteverband Basel-Stadt


08.10.2000

Kräftige Preisaufschläge sind unvermeidbar

Teuerungsschub absehbar

Jeder Wirt muss seine Preispolitik selber verantworten. Die Wettbewerbsbehörden verbieten uns denn auch die konkrete Empfehlung von Richtpreisen. In der heutigen Situation wäre dies sowieso nicht mehr sinnvoll, weil jeder Betrieb eine andere Kostensituation und Marketingstrategie hat. Doch soviel darf und muss gesagt werden: Wir sind wohl alle gezwungen, unsere Preise in den nächsten Monaten um 3 bis 5 Prozent zu erhöhen! In der Praxis heisst dies wohl für die meisten, dass die Standardartikel um rund 20 Rappen aufschlagen werden.

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen. Die LSVA wird zu einem regelrechten Teuerungsschub führen. Bereits haben die meisten Getränkelieferanten Preisaufschläge angekündigt oder sogar bereits realisiert. Die hohen Treibstoff- und Rohstoffpreise tragen sicherlich dazu bei. Die Mwst-Erhöhung um 0.1 Prozent ist zwar gering, fällt aber über das Jahr dennoch ins Gewicht. Das neue Arbeitsgesetz mit Nachtentschädigungen sowie die Vorschriften für die Arbeitssicherheit führen ebenfalls zu Kostensteigerungen. Ganz abgesehen davon, dass die Löhne in den meisten Branchen um 2 bis 6 Prozent steigen! Angesichts des Fachkräfte-Mangels wird auch das Gastgewerbe mitziehen müssen. Und last but not least: die Ertragslage in der Gastronomie ist nach wie vor lausig! Die letzte BIGA-Statistik weist nur gerade 1.5% durchschnittlichen Gewinn aus.


 

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