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Wirteverband Basel-Stadt

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20.01.2005

Beschwerdestelle für Tänzerinnen

Jacques Rüdisser vermittelt

Nicht immer sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber einer Meinung. Auch das Verhältnis zwischen Artisten und Cabaretiers ist manchmal problematisch. Kann vor Ort keine Lösung gefunden werden, hilft die ASCO-Ombudsstelle.

Jacques Rüdisser, ehemaliger Hotelier und Restaurateur in Arosa sowie langjähriges Vorstandsmitglied des Verbands, betreut die neue Beschwerdestelle. Er vermittelt und schlichtet bei Fragen, Kritiken und Reklamationen. Im folgenden Interview erklärt er seine Tätigkeit.

In welchen Fällen vermitteln Sie?

Ich bearbeite in der Regel nur Beschwerden über Betriebe, die der ASCO angehören. Kommt es zu Differenzen zwischen einer Tänzerin und ihrem Arbeitgeber, versuche ich zu schlichten und Lösungen zu erarbeiten.

Wie gehen Sie vor?

Ich kann selbständig Fälle aufgreifen, die mir über Dritte zugetragen werden. In der Regel behandle ich aber nur schriftlich eingereichte Beschwerden. Diese leite ich an den Beschwerten weiter - mit der Aufforderung um ebenfalls schriftliche Stellungnahme. Anschliessend suche ich das Gespräch mit den Parteien. Ich gehe davon aus, dass jede Beschwerdeführerin jemanden kennt, der übersetzen kann.

Welche Sanktionen können Sie verhängen?

Ich habe kein eigentliches Weisungsrecht. Bei berechtigten Beschwerden spreche ich Empfehlungen aus. Vor allem aber versuche ich, eine direkte Verständigung zwischen den Parteien zu erreichen. Falls der Beschwerte meiner Empfehlung nicht folgt, kann ich dem Vorstand der ASCO beantragen, ein Ausschlussverfahren einzuleiten.

Wie diskret behandeln Sie die Beschwerden?

Selbstverständlich muss ich die Gegenpartei einbeziehen. Ich trage aber die Namen nicht nach aussen. In Fällen von allgemeinen Interesse informiere ich den ASCO-Vorstand vertraulich. In den Verbandsmedien werde ich in allgemeiner Form über Konflikte berichten, die gehäuft auftreten. So will ich die Mitglieder für bestimmte Problembereiche sensibilisieren.

Rechnen Sie mit vielen Fällen?

Noch fehlen uns Erfahrungszahlen. In den nächsten Monaten wollen wir jetzt erst einmal dafür sorgen, dass die Artistinnen unsere Dienstleistung kennen lernen. Ich gehe davon aus, dass danach regelmässig Fälle an mich heran getragen werden.


 

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