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29.11.2010

Mehr als nur Verkehrspolitik

Verkehrskonzept ist nur ein Schritt zur Umgestaltung der Innenstadt

Das neue Verkehrskonzept ist nur ein erster Schritt zu einer umfassenden Umgestaltung der Innenstadt. Davon ist die gesamte Stadtnutzung betroffen – und damit die langfristige Entwicklung in allen Bereichen. In den Diskussionen geht das leider unter.

Anfang November stellte die Regierung das neue Verkehrskonzept für die Basler Innenstadt vor. Tempo 30 für alle Verkehrsteilnehmer und neue verkehrsfreie Zonen machten Schlagzeilen. Das ganze Gebiet innerhalb des Cityrings und Teile des Kleinbasels sollen von dieser Umgestaltung erfasst werden.

Nach Jahren des Stillstandes unternimmt Baudirektor Wessels den Versuch, den Verkehr in der Innenstadt neu zu ordnen. Derart umfassende und tief greifende Veränderungen werden direkte Auswirkung auf die Nutzung der Basler Innenstadt haben und bedürfen deshalb einer differenzierten Betrachtung und ausführlicher öffentlicher Diskussion.

Die Kritik liess nicht lange auf sich warten. Die Stellungsnahme des grünen Grossrats Michael Wüthrich, der die UVEK (Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission) präsidiert, lässt nichts Gutes erahnen: Die Innenstadt soll seiner Meinung nach mittels Pollern komplett abgeschottet werden.

Auch die Kritik der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) ist nicht unbedingt lösungsorientiert. So behaupten die BVB, dass wegen der Beschränkung auf Tempo 30 pro Linie bis zu einem Kurs zusätzlich eingesetzt werden müsse. Dabei lernt jedes Kind in der Schule: Wenn im Sechs-Minuten-Rhythmus von A nach B gefahren wird, findet die Ankunft immer alle sechs Minuten statt – egal, ob die Durchschnittsgeschwindigkeit 45 oder 25 Stundenkilometer beträgt.

In der ganzen Diskussion über Tempo 30, Zufahrtsbeschränkungen, Verkehrsführung, Signalisation etc. ging unter, dass dies nur der erste Schritt zu einer umfassenden Umgestaltung der Gross- und Kleinbasler Innenstadt ist. Ende Oktober hat das Baudepartement einen Studienauftrag für ein Gestaltungskonzept Innenstadt öffentlich ausgeschrieben.

Hier soll für die Zukunft festgeschrieben werden, wie und wo der öffentliche Raum (Strassen, Gassen und Plätze) genutzt werden soll. Durch das siegreiche Gestaltungsbüro werden klare Funktionszuweisungen vorgenommen. Dies betrifft dann nicht nur Märkte, Festivals und andere kulturelle Anlässe, sondern auch das Gewerbe und die Dienstleistung in der Innenstadt – ja die gesamte Stadtnutzung und damit die langfristige Entwicklung in allen Bereichen.

Den dringendsten Erneuerungsbedarf sieht das Bau- und Verkehrsdepartement an folgenden Orten: Claraplatz, unterer Abschnitt Freie Strasse, Rümelinsplatz, obere Gerbergasse, Steinenvorstadt, Unterer Rheinweg, Oberer Rheinweg, Nadelberg, Greifengasse. Diese Umbauarbeiten sollen vordringlich, direkt nach Abschluss des Studienauftrages in Angriff genommen werden. Das lässt vermuten, dass die Detailplanung schon recht fortgeschritten ist.

Guido Schmidt
Vorstandsmitglied Wirteverband Basel-Stadt


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