Back to Top
Wirteverband Basel-Stadt

Wirteverband Basel-Stadt


07.01.2014

Coca-Cola bewegt sich – in die falsche Richtung!

Preiserhöhungen per 1. April 2014 angekündigt

Kurz vor Weihnachten hat Coca-Cola den Getränkegrosshandel über Preiserhöhungen informiert. Diese stehen nach der jüngsten Offensive von Denner völlig quer in der Landschaft. Interessanterweise werden für einmal die kleinen Mehrwegflaschen von den Aufschlägen verschont.

"Aufgrund von Änderungen in unseren Kostenstrukturen sehen wir uns gezwungen, die Preise des kohlensäurehaltigen Süssgetränkesortiments per 1. April 2014 national zu erhöhen", schreibt die Coca-Cola HBC Schweiz AG in einem Schreiben, das am 18. Dezember 2013 an die Getränkegrosshändler ging und dem Wirteverband Basel-Stadt vorliegt.

Betroffen von happigen Aufschlägen in der Höhe von durchschnittlich 8 Prozent sind nicht nur die diversen Varianten von Coca-Cola, sondern auch die Marken Fanta, Sprite, Mezzo Mix und Kinley. Die 33cl-Dosen werden für die Getränkehändler im Einkauf um 6 Rappen teurer, ebenso die PET-Flaschen mit 50, 150cl und 200cl Inhalt. Die Literflasche wird sogar um 8 Rappen teurer.

Die Denner-Offensive mit 2-Liter-Flaschen aus Tschechien könnte dem Schweizer Abfüller von Coca-Cola einen Strich durch die Rechnung machen. Es ist fraglich, ob die Konkurrenten des Discounters die Preiserhöhungen akzeptieren.

Der ungerechtfertigte "Schweiz-Zuschlag" verschwindet nur, wenn permanente Importangebote entstehen, so wie das Denner gerade probiert. Die Supermarkt-Kette setzt mit ihrem Vorgehen ein wichtiges Zeichen gegen die Hochpreisinsel. Es geht nicht darum, in der Schweiz deutsche oder gar tschechische Preise durchzusetzen. Es genügt schon, wenn hier endlich Wettbewerbspreise zustande kommen.

Interessanterweise werden die 20- und 33cl-Mehrwegflaschen von den Preiserhöhungen verschont. Ob das mit unserem Konkurrenzangebot von Coca-Cola 33cl aus Deutschland für 79 Rappen zu tun hat?

Auszug aus einem Schreiben der Coca-Cola HBC Schweiz AG an die Kunden im Getränkegrosshandel.


 

Wir sind nur beschränkt in der Lage, Anfragen telefonisch zu beantworten. Sollten Sie hier nicht fündig werden, schicken Sie uns bitte ein Mail an: info@baizer.ch

WICHTIGE LINKS
Härtefallhilfe Basel-Stadt 
Mietzinshilfe Basel-Stadt
Überbrückungskredite 
Corona-Erwerbsausfall
Schutzkonzept Gastgewerbe
Merkblätter GastroSuisse
Neuerung Kurzarbeit 30.12.20

Kontaktdatenerhebung 
Mindful oder Clubsafely



Mit E-Learning zum Wirtepatent!

1000 Franken plus Prüfungsgebühr
Mehr Informationen