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Wirteverband Basel-Stadt

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11.08.2014

Erstes Halbjahr 2014: Schweizer Hotellerie stabil

Verhalten optimistischer Ausblick

Im ersten Halbjahr 2014 blieb die Anzahl Übernachtungen gegenüber der Vorjahresperiode mehrheitlich stabil. Eine Wintersaison mit guten Schnee- und Wetterbedingungen, gepaart mit den späten Ostertagen, haben der Nachfrage aus dem In- und Ausland vorerst zusätzlichen Schub verliehen. Dem zweiten Halbjahr sieht die Branche nur verhalten optimistisch entgegen.

Das unbeständige Wetter im Juli führte zu einem spürbaren Rückgang von kurzfristigen Buchungen. Die Chancen für die laufende Sommersaison sind aber nach wie vor intakt. Mit der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative sowie der Gesetzgebung zur Zweitwohnungsinitiative stehen für die Branche zudem wichtige politische Weichenstellungen an.

Ausgeglichenes Resultat für die Schweizer Hotellerie: Mit einem leichten Minus von 0.1 Prozent haben sich die Übernachtungen im ersten Halbjahr 2014 stabil entwickelt. Gute Schnee- und Wetterverhältnisse bis zum Wintersaisonende im April vermochten die Nachfrage aus der Schweiz und aus dem benachbarten Ausland anzukurbeln. Insgesamt blieben die Übernachtungen aus dem Binnenmarkt (+0.1%) im ersten Halbjahr 2014 stabil.

Die ausländische Nachfrage (-0.2%) wurde belastet durch rückläufige Übernachtungen aus Europa, welche von Gästen aus Asien (+6.3%) nur bedingt abgefedert werden konnte. Während sich in den Städten der positive Trend mit einem leichten Wachstum von 0.7 Prozent fortsetzte, stabilisierte sich die Nachfrage im Alpenraum (0.0%).

Ein Ausblick auf das zweite Halbjahr gestaltet sich aufgrund oft kurzfristiger Buchungen schwierig. Der kühle und nasse Juli hat gezeigt, dass sich gerade Kurzentschlossene vom Wetter leiten lassen und entsprechend auf Destinationen im Süden ausweichen. Gäste aus Übersee und Stammgäste, die längerfristig buchen, kommen dagegen unabhängig vom Wetter.

Die Chancen für die laufende Sommersaison sind aber nach wie vor intakt. Gemäss einer Umfrage von Hotelleriesuisse in der Stadt- und Ferienhotellerie geht rund die Hälfte der Betriebe von einem gleich guten Verlauf wie im Vorjahr aus. In den kommenden Monaten dürfte die Schweizer Hotellerie von der wirtschaftlichen Stabilisierung in Europa und von der weiterhin positiven Entwicklung der Wachstumsmärkte profitieren. Auch der Binnenmarkt wird voraussichtlich stabil bleiben.

Allerdings befindet sich die Branche nach wie vor in einer schwierigen Lage, was die preisliche Wettbewerbsfähigkeit betrifft. Für das laufende Jahr gehen knapp 60 Prozent der befragten Betriebe davon aus, dass sich die Preise im Jahr 2014 nicht verändern.


 

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