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Wirteverband Basel-Stadt

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03.10.2014

Mehr ausländische Gäste in den Schweizer Hotels

Weniger Nachfrage aus dem Inland im regnerischen August

Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im August 2014 insgesamt 4.2 Millionen Logiernächte, was gegenüber August 2013 einer Zunahme von 2 Prozent (+83'000 Logiernächte) entspricht.

Insgesamt 2.5 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Das ist ein Plus von 4.3 Prozent (+104'000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Inland generierten 1.7 Millionen Logiernächte, was eine Abnahme von 1.2 Prozent bedeutet (-21'000 Logiernächte). Die grossen Niederschlagsmengen sowie die wenig sommerlichen Wetterbedingungen im August könnten die von den Schweizer Gästen generierten Zahlen erklären.

Im August 2014 verzeichneten die Besucher vom asiatischen Kontinent einen Anstieg von 110'000 Einheiten (+18.5%) gegenüber August 2013. Die Golfstaaten legten um 103'000 Logiernächte (+52.8%) zu und wiesen damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen die Republik Korea mit einem Plus von 14'000 Einheiten (+70.5%) und China (ohne Hongkong) mit einem Wachstum von 12'000 Einheiten (+8.7%). Japan hingegen verzeichnete eine Abnahme um 9700 Logiernächte (-11.5%).

Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 19'000 Logiernächte (+8.3%). Mit 18'000 zusätzlichen Logiernächten (+10.7%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

Die Nachfrage aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) verringerte sich um 27'000 Logiernächte (-1.8%). Italien verbuchte ein Minus von 11'000 Logiernächten (-7.6%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller ausländischer Herkunftsländer. Es folgen Deutschland mit einem Rückgang von 9100 Logiernächten (-1.6%), Frankreich (-4600 / -2.9%) sowie Russland (-4000 / -8.1%). Demgegenüber verzeichneten Polen und Spanien ein Plus von je 4200 Einheiten (31.9% bzw. +7%).

Zehn der dreizehn Tourismusregionen wiesen im August 2014 gegenüber August 2013 eine Zunahme auf. Die Region Zürich verzeichnete das stärkste absolute Wachstum. Dieses umfasste 42'000 zusätzliche Logiernächte (+7.5%). Es folgen Genf und das Waadtland mit einem Plus von 29'000 (+10.8%) bzw. 22'000 Logiernächten (+8%).

Die Region Luzern / Vierwaldstättersee verbuchte 19'000 zusätzliche Logiernächte (+4.4%) und die Region Basel 11'000 Einheiten mehr (+8.1%). Demgegenüber verzeichnete Graubünden mit einem Minus von 39'000 Einheiten (-6.3%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Es folgen das Wallis mit einer Abnahme von 14'000 Logiernächten (-3%) und das Tessin mit 3400 Einheiten weniger (-1%).

Von Januar bis August 2014 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 25.3 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 0.2 Prozent (-39'000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die inländische Nachfrage registrierte 11 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 0.7 Prozent (-78'000 Einheiten). Die ausländischen Gäste verzeichneten 14.2 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme um 0.3 Prozent (+39'000 Logiernächte).


 

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