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Wirteverband Basel-Stadt

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18.12.2015

Bitte spülen!

GastroVaud ist gegen "Nette Toilette"

Der Waadtländer Wirteverband GastroVaud ist erzürnt über Pläne einiger Gemeinden, das Angebot an öffentlichen Toiletten abzubauen. Dem Modell der "Netten Toilette" stehen die Gastronomen ablehnend gegenüber.

Um beim Bau, beim Betrieb und bei der Renovation ihrer öffentlichen Toiletten Geld zu sparen, propagieren Nyon, Lausanne, Yverson und weitere Waadtländer Gemeinden das Modell der "Netten Toilette" ("Toilettes accueillantes"). Sie orientieren sich dabei an der Stadt Biel im Berner Seeland.

Der waadtländische Wirteverband GastroVaud ist alles andere als begeistert. Er rät seinen Mitgliedern, nicht in eine solche "Partnerschaften" einzuwilligen. Als Begründung wird unter anderem die geringe Kostenentschädigung von 75 Franken (Nyon) bis 83 Franken (Biel) pro Monat genannt. Das grenze vor dem Hintergrund, dass Kunden in manchen Toiletten eine Gebühr von einem Franken und mehr bezahlen müssen, an Almosen. Ein Mitarbeiter der öffentlichen Hand, der zum Toilettenputzen eingesetzt wird, kostet rund 23 Franken pro Stunde.

Die "Nette Toilette" sei nichts anderes als die Privatisierung von öffentlichen Aufgaben. Die Gastronomie soll Aufwände übernehmen, die eigentlich den Gemeinden obliegen. Restaurants könnten so kaum neue Kunden gewinnen, wie es versprochen wird.

GastroVaud befürchtet zudem unangenehme Nebenerscheinungen wie Drogenhandel, Verschmutzung, Vandalismus und die Störung von Restaurantgästen. Und es gebe keinen Grund, lediglich das Gastgewerbe in ein solches Konzept einzubeziehen.

Der Verband fordert die Behörden auf, die kostenlosen öffentlichen Toiletten aufrechtzuerhalten und an gewissen Orten auch gebührenpflichtige Toiletten einzuführen. Eine ausreichende Zahl von sauberen Toiletten im öffentlichen Raum sei entscheidend für das Image einer Ortschaft. Die Gemeinden könnten sich hier nicht einfach aus der Verantwortung stehlen.


 

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