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17.06.2016

Graubünden Ferien übersteht Misstrauensvotum

Parlament spricht sich gegen Doppelspurigkeiten aus

Das Bündner Amt für Wirtschaft und Tourismus sowie die kantonale Marketingorganisation "Graubünden Ferien" haben im Kantonsparlament ein Misstrauensvotum überstanden. Der Versuch, ihnen das Tourismussegment Wandern zu entreissen, scheiterte.

sda. Graubünden müsse sich mit einer neuen Werbekampagne national und international als Wanderparadies positionieren, verlangte der Vorstoss aus den Reihen der CVP. Der von mehr als der Hälfte der 120 Grossrätinnen und Grossräte unterzeichnete Auftrag setzte ein dickes Fragezeichen hinter die Leistungen des Amtes für Wirtschaft sowie der Marketingorganisation "Graubünden Ferien".

Im Auftrag explizit verlangt wurde, die Arbeitsgruppe "ausserhalb und unabhängig" vom Amt und "Graubünden Ferien" zu konstituieren. Es bestehe der Eindruck, dass beide Akteure einen "nicht unbeträchtlichen Aufwand" betrieben, um die unbefriedigende Situation im Tourismus zu erklären, schrieb der Initiant des Auftrags.

Amt und Organisation seien gefangen im Hamsterrad ihrer Handlungsmaxime "mehr vom Gleichen". Zudem würden das Volkswirtschaftsdepartement und die Regierung in der Tourismuskrise eine bloss beobachtende Haltung einnehmen.

Einiges aufgegleist

Diese Wahrnehmung stimme nicht, konterte Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini. Es sei einiges aufgegleist, um den Wandertourismus zu Stärken.

So starte man etwa mit der millionenschweren Kampagne "graubündenHike", die sich ausschliesslich um das Wandern drehe. Die Kampagne sei das Pendant der bereits umgesetzten Kampagne "graubündenBike", welche das Bündnerland nachweislich zur Schweizer Nummer#1 im Montainbiken gemacht habe.

Regierungsrat Parolini wurde in den meisten Voten aus dem ganzen Parteispektrum unterstützt. Trotz seit Jahren erodierender Übernachtungszahlen wurde den bisherigen Akteuren das Vertrauen ausgesprochen. Es brauche keine weitere Kampagne, hiess es. Der Auftrag lasse Bestehendes ausser Acht und berge die Gefahr von Doppelspurigkeiten, Kompetenzgerangel und Mehrkosten.

Offenbar wurde durch die Diskussion eine relevante Anzahl amts- und institutionskritischer Parlamentarier überzeugt. War der Vorstoss noch von 67 Grossrätinnen und Grossräten unterzeichnet worden, stimmten am Schluss noch 42 für dessen Überweisung. 72 stimmten dagegen. Womit im Bündner Wandertourismus alles beim Gleichen bleibt.


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