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17.11.2008

Strompreise: Es besteht noch Hoffnung

Möglicherweise fallen die Aufschläge etwas weniger drastisch aus

Die IWB hatten angekündigt, die Strompreise in Basel um durchschnittlich 23 Prozent anzuheben. Rechnungssimulationen ergaben darauf, dass Erhöhungen über vierzig Prozent möglich sind. Doch die Aufschläge werden wohl etwas weniger schlimm ausfallen als befürchtet.

Josef Schüpfer, Wirt im Hotel Restaurant Stadthof und Präsident des Wirteverbands Basel-Stadt, war vor ein paar Wochen schockiert: Eine offizielle Rechnungssimulation der IWB für einen von vier Zählern ergab eine Verteuerung von 43.9 Prozent. Weitere Abklärungen der Industriellen Werke ergaben inzwischen, dass die Stromrechnung im Stadthof "nur” um 31.3 Prozent steigen wird. Zudem besteht eventuell die Möglichkeit, den Aufschlag durch die Zusammenlegung von Zählern leicht zu entschärfen.

Die meisten Hotels und Restaurants werden Aufschläge im Bereich von gut zwanzig Prozent haben. Es ist uns sogar ein Restaurant bekannt, das mit "nur” 17.9 Prozent davon kommen wird. Schätzungsweise 250 von rund 130'000 Strombezügern in Basel-Stadt, darunter der Stadthof, werden überdurchschnittliche Erhöhungen verkraften müssen, weil sie aufgrund ihrer technischen Installation einer anderen Netzebene zugeordnet werden. Laut IWB werden alle diese Kunden noch vor Weihnachten angeschrieben.

Die Verteuerung der Elektrizität ist für das Gastgewerbe ein riesiges Problem. Immerhin besteht die Hoffnung, dass Politik und Verwaltung den Netzbetreiber Swissgrid zurück pfeifen, der für den Grossteil der geplanten Aufschläge verantwortlich ist. Die IWB haben zugesichert, dass eine Reduktion der Aufschläge bei den Netzgebühren vollumfänglich an die Kunden weitergegeben wird.

Preisüberwacher Stefan Meierhans hält Massnahmen gegen die steigenden Strompreise für notwendig, weil diese "deutlich negative Auswirkungen” haben und "ein Hemmschuh für die Wirtschaft” seien. Besonders für energieintensive KMU könnten die Erhöhungen existenzbedrohend sein. Meierhans forderte unter anderem, die Gemeinden und Kantone müssten darauf verzichten, mit erhöhten Konzessionsgebühren ihren Haushalt aufzubessern.

Bundesrat Leuenberger will die Erhöhung der Strompreise über eine Änderung der Versorgungverordnung dämpfen. Zusammen mit den erwarteten Entscheiden der ElCom bildet diese Revision die Grundlage für eine flächendeckende Senkung der Stromtarife per 1. April 2009.

Es gibt noch einen weiteren Hoffnungsschimmer: Weil Grossabnehmer in ganz Europa rezessionsbedingt ihren Verbrauch drosseln, rechnen Energiehändler und Analysten damit, dass nach dem Rückgang der Preise für fossile Brennstoffe nun auch der Strom billiger wird. In Deutschland fielen seit dem Hoch im Juli die Preise für grosse Kontrakte um 27 Prozent. Der Strompreis je Kilowattstunde mit Liefertermin 2009 fiel kürzlich auf ein Sieben-Monats-Tief. Müsste das nicht auch auf die Tarife in der Schweiz Auswirkungen haben? Oder sind wir vom europäischen Markt abgekoppelt?


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Steigende Strompreise machen es wirtschaftlich noch sinnvoller, Sparmassnahmen zu ergreifen. So beeinflusst die Verteilung des Verbrauchs auf die Tageszeiten die Kosten: Es macht einen Unterschied, ob Anlagen tagsüber zu Hochtarifen oder nachts zu Niedertarifen laufen. Massgebliche Kostensenkungen sind auch durch Umverteilung möglich. Ein Teil des Strompreises richtet sich nämlich nach der Lastspitze, also dem höchsten gemessenen Verbrauch innerhalb eines Jahres. Auch mit moderner Haustechnik, energieeffizienten Geräten oder dem Einsatz von alternativen Energien kann sehr viel heraus geholt werden.

IWB Energieberatung
Steinenvorstadt 14, 4051 Basel

energieberatung@iwb.ch


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