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Wirteverband Basel-Stadt

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30.01.2020

Bevölkerungsbefragung bestätigt dringliche Notwendigkeit

Ja zu den «Zämme-besser»-Initiativen!

Die von Seiten des Präsidialdepartements vorgestellte Bevölkerungsbefragung 2019 bestätigt den dringenden Handlungsbedarf in der Basler Verkehrspolitik. Die Bevölkerung betrachtet die Verkehrssituation als grösstes Problem im Kanton. Sehr bedenklich ist die Entwicklung der Zufriedenheitswerte bei den einzelnen Verkehrsarten. Insbesondere beim motorisierten Individualverkehr, aber auch beim Velo- und Fussverkehr hat sich die Situation in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert. All dies bestätigt die Dringlichkeit der «Zämme-besser»-Initiativen.

Die Bevölkerungsbefragung 2019 zeigt es deutlich auf: Die derzeitige Basler Verkehrspolitik ist weitgehend gescheitert und wird von einem grossen Teil der Basler Bevölkerung nicht mehr mitgetragen. Die Verkehrssituation wird von den Baslerinnen und Basler als grösstes Problem im Kanton angesehen.

Mit der Abstimmung vom 9. Februar 2020 über die beiden Initiativen «Zämme fahre mir besser» sowie «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer» erhält die Basler Bevölkerung somit die Möglichkeit, über neue Lösungen zu einem der drängendsten Themen in der kantonalen Politik zu entscheiden.

Die bisherige Basler Verkehrspolitik des unnötigen gegeneinander Ausspielens der Verkehrsträger hinterlässt ihre Spuren, wie die Befragung hinsichtlich der Zufriedenheit bei den einzelnen Verkehrsarten beweist.

Besonders ausgeprägt zeigt sich dies beim motorisierten Individualverkehr (MIV): Nach Ansicht von 37.9% der Befragten haben sich die Verhältnisse für Autofahrer in den letzten fünf Jahren verschlechtert. Nur noch 30.9% der Autofahrer sind zufrieden mit den Verhältnissen für den MIV. 2011 lag dieser Wert noch bei 70.3% – eine erschreckende Entwicklung.

Dasselbe Bild beim ruhenden Verkehr: Die Parkplatzsituation für Autofahrer wird überwiegend negativ bewertet: 27.8% sind eher unzufrieden und 28.8% sogar sehr unzufrieden. Da diese Frage zur Parkplatzsituation 2019 zum ersten Mal gestellt wurde, fehlen Vergleichswerte zu früheren Jahren.

Auch bei den anderen Verkehrsarten verschlechtert sich die Lage. Waren beim öffentlichen Verkehr 2011 noch 70% sehr zufrieden, sind es 2019 noch rund 50%. Dabei gilt es festzuhalten, dass die Befragung Anfang 2019 durchgeführt wurde, als die Basler Verkehrsbetriebe sich noch nicht mit Kritik im heutigen Ausmass konfrontiert sah.

Auch beim Langsamverkehr sind die Zufriedenheitswerte rückläufig. So waren beim Veloverkehr 2011 noch 64,1% der Befragten sehr oder eher zufrieden, während es 2019 nur noch 51.5% waren. Beim Fussverkehr sanken dieselben Werte von 85.1% (2011) auf 77% (2019).

Die Bevölkerungsbefragung zeigt eindrücklich auf, dass die bisherige Verkehrspolitik des unsinnigen Gegeneinander-Ausspielens der Verkehrsträger von einem grossen Teil der Bevölkerung nicht mehr mitgetragen wird. Statt einseitiger Massnahmen zu Lasten des motorisierten Verkehrs und eines massiven Parkplatzabbaus in den Quartieren braucht es Lösungen, von denen alle Verkehrsträger profitieren.

Mit einem Ja zu den Initiativen «Zämme fahre mir besser» sowie «Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer» wird die Grundlage für eine faire, umweltfreundliche und innovationsoffene Verkehrspolitik gelegt, welche die Interessen der gesamten Bevölkerung berücksichtigt. Sodass bei der nächsten Bevölkerungsbefragung 2023 die Zufriedenheitswerte im Bereich der Mobilität endlich wieder ansteigen.


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