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Wirteverband Basel-Stadt

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13.06.2009

Mineralwasser-Lobby kämpft gegen Verbotskampagnen

Ein Verbot von Wasser in Flaschen würde 25’000 Arbeitsplätze gefährden

Politiker und Wirtschaftsvertreter setzen sich in einer neu gegründeten Interessengemeinschaft gemeinsam mit den Mineralwasser-Produzenten für ein reines und unbehandeltes Naturprodukt ein. Sie kämpfen gegen Kampagnen, welche dieses gute Produkt auch in der Schweiz verbieten wollen. Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass Schweizerinnen und Schweizer wählen wollen, ob sie Trinkwasser oder Mineralwasser konsumieren.

Ein Verbot von Mineralwasser in Flaschen würde 25'000 Arbeitsplätze gefährden. Die neu gegründete IG Mineralwasser wird von CVP-Nationalrat Christophe Darbellay präsidiert. Das Präsidium ist mit den beiden Vizepräsidenten Nationalrat Jean-René Germanier (FDP) und Nationalrat Markus Zemp (CVP) sowie Nationalrätin Natalie Rickli (SVP) besetzt.

Die Forderung nach einem Verbot von Wasser in PET-Flaschen wird auch in der Schweiz laut. In einer parlamentarischen Initiative forderte der Waadtländer CVP-Nationalrat Jacques Neirynck, sämtliches in PET-Flaschen abgefülltes Wasser müsse verboten werden. Der Nationalrat hat dieses Ansinnen am 28. Mai mit 106 zu 36 Stimmen deutlich abgelehnt.

Als Präsident der neu gegründeten, überparteilichen Vereinigung sagt Christophe Darbellay: "Ein Verbot von Wasser in PET-Flaschen ist wirtschaftsfeindlich, es würde eine wichtige Branche treffen, es schadet damit der Schweiz und es verstösst gegen die Interessen der Konsumenten". Dass ein Verkaufsverbot von Wasser in Flaschen auch hierzulande bekämpft werden muss, hat mit Kampagnen aus den USA, England und Frankreich zu tun. Dort lancieren städtische und regionale Trinkwasserbehörden immer häufiger Aktionen für Leitungswasser und gegen Wasser in Flaschen.

"Natürliches Mineralwasser darf nicht verteufelt werden. Dieses Naturprodukt ist wertvoll - und es sichert uns viele Arbeitsplätze", betont IG-Präsident Darbellay. In der neuen IG wirken zahlreiche prominente Vertreter aus SVP, FDP, CVP und SP mit. Die IG Mineralwasser will die Politik und die breite Öffentlichkeit sensibilisieren, indem sie gegen sinnlose Verbots-Kampagnen und für natürliches Mineralwasser und dessen wirtschaftliche Bedeutung einsteht.

60 Prozent des Trinkwassers ist behandelt

Marcel Kreber, Generalsekretär des Verbandes Schweizerischer Mineralquellen und Soft-Drink-Produzenten (SMS) präsentierte kürzlich die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage "Mineralwasser". Die Hauptaussagen: Schweizerinnen und Schweizer sprechen sich überdeutlich gegen ein Verbot von Mineralwasser in PET-Flaschen aus. Und sie pochen auf ihr Recht der Wahlfreiheit. Schweizer wollen selbst entscheiden können, ob sie Mineralwasser trinken oder ob sie gebührenfinanziertes Leitungswasser konsumieren.

Mineralwasser ist ein Produkt, das sich klar von Leitungswasser unterscheidet. Damit Schweizer Leitungswasser zu genussfähigem Trinkwasser wird, müssen heute 60 Prozent sämtlichen in der Schweiz produzierten Trinkwassers mit Chlor, Ozon und ultravioletten Strahlen vorbehandelt werden. Kreber erklärt den Unterschied: "Natürliches Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt. Es darf keinerlei Zusätze enthalten. Es muss direkt an der Quelle in Flaschen abgefüllt werden. So bleibt es konstant gleich gehaltvoll.” Und deshalb unterscheide es sich auch von herkömmlichem Leitungswasser.

In PET oder Glas abgefüllt, komme Mineralwasser in einwandfreiem, reinen Zustand zum Konsumenten.CVP-Nationalrat Markus Zemp, Präsident des Vereins für umweltgerechte Getränkeverpackungen erklärt: "Als leichte, hygienische und umweltfreundliche Verpackung ist die PET-Flasche ideal". Sie sei für eine mobile Gesellschaft wichtig. "Glasflaschen wiederum sind für den Konsum im Restaurant zentral." Zemp folgert: "Die Branche braucht beide Verpackungen".

Die Liste einschränkender und teilweise absurder Verbote ist in der Schweiz schon lang genug. "Konsumentinnen und Konsumenten sollen selbst entscheiden können", ergänzt SVP-Nationalrätin Natalie Rickli. "Wir setzen uns für deren Recht auf Wahlfreiheit ein, und wir verteidigen ein so gutes und sinnvolles Produkt wie Mineralwasser in Flaschen."


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