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26.04.2010

Pilotphase für vier verkaufsoffene Sonntage gut angelaufen

Innenstadt und Einkaufszentren profitieren stark

Eine Auswertung des Statistischen Amtes zu den Sonntagsverkäufen zeigt, dass die Weihnachts-Sonntage im Basler Detailhandel gut etabliert sind. Die neuen verkaufsoffenen Sonntage während der Herbstmesse und der Baselworld müssen sich aber noch beweisen.

Die Ergebnisse der ersten Befragung des Statistischen Amtes zu den verkaufsoffenen Sonntagen im Herbst/Winter 2009 zeigen deutlich, dass die beiden Sonntagsverkäufe im Dezember im Basler Detailhandel auf grosse Akzeptanz stossen – rund 60 Prozent der Befragten sind zufrieden.

Der Sonntagsverkauf während der Herbstmesse erhält bereits bei 40 Prozent der Befragten Zustimmung. Dies, obwohl dieser verkaufsoffene Sonntag erst einmal stattfand und damit in den Köpfen der Bevölkerung sicherlich noch nicht verankert ist.

Pro Innerstadt-Präsident Urs Welten: "Ich bin vom Potenzial dieses Sonntagsverkaufs während der Herbstmesse nach wie vor überzeugt. Es gilt festzuhalten, dass sowohl der Sonntagsverkauf während der Herbstmesse wie auch derjenige in diesem Frühling die Basler Innenstadt deutlich belebten. Es ist zudem wichtig, dass nicht nur die Einkaufszentren an der Stadtperipherie sondern auch die Innenstadt von den verkaufsoffenen Sonntagen profitieren kann."

Pro Innerstadt geht mit der Einschätzung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) einig, dass die neuen, zusätzlichen Sonntagsverkäufe nicht von heute auf morgen etabliert werden können. Bis zum Abschluss der Pilotphase im Frühling 2011 wird sich Pro Innerstadt dafür engagieren, dass auch die neuen Sonntagsverkäufe noch bekannter werden und damit mehr Kunden in die Innenstadt locken können.

Die Umfrage des Statistischen Amtes zeigt aber auch, dass sich die verkaufsoffenen Sonntage vor allem für Innenstadt-Geschäfte und Einkaufszentren an der Stadtgrenze lohnen. Ladengeschäfte in den Quartieren beurteilen die Sonntagsverkäufe erwartungsgemäss weniger positiv.

Sollten diese vier Sonntage im Gesetz über die öffentlichen Ruhetage und Ladenöffnungen (RLG) verankert werden, so bedeutet dies selbstredend keinen Zwang zur Öffnung der Ladengeschäfte.

"Für die Basler Innenstadt ist es wichtig, dass die Möglichkeit zu vier verkaufsoffenen Sonntagen besteht. Selbstverständlich entscheidet jedes Geschäft für sich, ob es offen haben möchte oder nicht", betont Urs Welten. Gleichzeitig appelliert der Pro Innerstadt-Präsident an die Ladengeschäfte im Stadtzentrum, die verkaufsoffenen Sonntage auch in Zukunft möglichst stark zu nutzen.

Im Hinblick auf die definitive Auswertung der Pilotphase zu den verkaufsoffenen Sonntagen hofft Pro Innerstadt, dass vier solche Sonntage im Gesetz verankert werden können. Damit würde die Attraktivität der Basler Innenstadt als Zentrum einer trinationalen Region weiter gestärkt und die Konkurrenzfähigkeit der Innenstadt-Geschäfte erhalten.


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