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06.05.2010

Erfolgreiches Zoojahr 2009

Zolli glänzt mit hohen Aboverkäufen und gutem Finanzjahr

Mit einem Rekordwert bei den verkauften Abonnements, der zweithöchsten Besucherzahl der Zolli-Geschichte und einem guten Finanzjahr weist der Zoo Basel im Jahresbericht 2009 eine erfreuliche Entwicklung aus. Trotz Krisenjahr verzeichnete er einen Rekordumsatz aus verkauften Eintritten und Abonnements von 8.9 Millionen Franken. Der Betriebsertrag kann aber den Aufwand nur zu knapp zwei Dritteln decken, deshalb bleibt der Zolli auch weiterhin auf Spenden sehr angewiesen.

Mit 1'696'760 Eintritten, dem zweithöchsten Wert in der Zolli-Geschichte, liegt der Zoo Basel 2009 nur 1392 Eintritte unter seinem Besucherrekord vom Vorjahr, wie der soeben erschienene Jahresbericht zeigt. Für reges Publikumsinteresse sorgten ein Schimpansenkind, eine Dosen aufschraubende Krake und der 50. Geburtstag der berühmten Gorilladame Goma.

Massgeblich zur erfreulichen Entwicklung beigetragen hat ausserdem der Erfolg der umgebauten Giraffenanlage und die freche, von der Unicef preisgekrönte Plakatkampagne des Zoo Basel. Mit dem Verkauf von 23'500 der ausserordentlich günstigen Jahresabonnements von 80 Franken für Einzel-, beziehungsweise 140 Franken für Familienabos war das Jahr im Abobereich sogar das erfolgreichste überhaupt.

Gutes Finanzjahr 2009

Auch finanziell sieht es gut aus. "Trotz Krisenjahr verzeichneten wir einen Rekordumsatz aus verkauften Eintritten und Abos von 8.9 Millionen Franken", freut sich Zoodirektor Olivier Pagan. Gleichzeitig verringerten sich allerdings die Ergebnisse des Zoo-Restaurants, insbesondere aufgrund der Absagen von Unternehmen für Firmenanlässe, Apéros und Führungen.

Erfreulicherweise konnte aber das Ergebnis des Zoo-Ladens gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung an den Börsen resultiert ein positives Finanzergebnis von 4.5 Millionen Franken. Auch hinsichtlich Spenden, Geschenken, Legaten und Patenschaften war 2009 mit insgesamt eingegangenen 13.2 Millionen Franken ein gutes Jahr.

Der Betriebsaufwand stieg auf 21.4 Millionen Franken an. Dies ist teilweise auf den wegen zusätzlichen Stellen angestiegenen Personalaufwand sowie den trotz geringerem Verbrauch gestiegenen Kosten für Strom, Wasser und Abwasser und auf notwendige Unterhalts- und Renovationsarbeiten im Vivarium zurückzuführen. Überdies wurden Naturschutzprojekte mit 85‘000 Franken unterstützt. Unter dem Strich resultiert wieder ein kleiner Reingewinn von 83‘000 Franken.

Auf Spenden angewiesen

Der Betriebsertrag des Zolli von 10.2 Millionen Franken kann den Betriebsaufwand von 16.1 Millionen nur zu rund zwei Dritteln decken. Damit diese Lücke von rund 6 Millionen Franken geschlossen werden kann, ist der Zoo deshalb auch in Zukunft auf die zahlreichen grossen und kleinen Zuwendungen sowie die Abgeltung durch den Kanton Basel Stadt angewiesen.

Der Bau neuer Anlagen erfolgte im Zolli in der Vergangenheit ausschliesslich durch Spenden, Stiftungszuwendungen und Legate. Vom Kanton Basel-Stadt erhielt der Zoo Basel im Jahr 2009 einen Beitrag von 1'450'000 Franken an die Unterhalts- und Betriebskosten und die zoopädagogischen Leistungen.

Der Zolli entwickelt sich weiter

In den nächsten Jahren werden mit einer neuen Elefantenanlage und mehreren weiteren Projekten hohe Investitionskosten anfallen. Der Zoo Basel hofft, dass auch für diese Anlagen wieder genügend Mittel gesammelt werden können. Der Bau der neuen "Erlebniswelt für Menschenaffen" hat bereits begonnen. Das Haus wird in einer ersten Etappe im Sommer 2011, die Aussenanlagen 2012 eröffnet.

"Mit den geplanten neuen Anlagen wird der Zolli noch attraktiver werden", sagt Zoodirektor Olivier Pagan. "Die positiven Ergebnisse bestätigen uns, dass unser Bestreben, Tiere in naturnahen Landschaften zu zeigen und das ungestörte Erleben der Tiere zu ermöglichen, beim Publikum gut ankommt."

Bild: Zoo Basel

Dossier: Zolli
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=2203


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