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09.05.2010

Spitzenmieten bis zu 130 Euro pro Quadratmeter und Monat

Freiburg ist Top-Standort unter den mittgelgrossen deutschen Städten

Einzelhandelsspezialisten von Jones Lang LaSalle haben die Handelsstandorte mit den höchsten Ladenmieten in der Kategorie 100'000 bis 250'000 Einwohner ermittelt. Die Analyse umfasst insgesamt 54 deutsche Städte dieser Grössenordnung. Klarer Spitzenreiter in der Kategorie bleibt Freiburg. In der Toplage Kaiser-Joseph-Strasse werden im ersten Halbjahr 2010 Spitzenmieten bis zu 130 Euro pro Quadratmeter erzielt.

Freiburg führt die Liste der attraktivsten Einzelhandelsstandorte der Kategorie 100'000 bis 250'000 Einwohner mit einigem Abstand an. Die Toplage Kaiser-Joseph-Strasse lässt die weiteren Top-Städte der Kategorie um mindestens 20 Euro/m² hinter sich und erzielt bei Neuvermietung eines 100 m²-Standardladenlokals derzeit bis zu 130 Euro/m².

Heidelberg, Mainz und Würzburg folgen mit Spitzenmieten bis 110 Euro/m². Ulm komplettiert mit bis zu 100 Euro/m² die Top 5. Auch unabhängig von der Einwohnerzahl zählen die genannten Städte zu den 25 teuersten Einzelhandelsstandorten Deutschlands.

Der Spitzenreiter Freiburg belegt im bundesweiten Mietranking Rang 13 und kann sich mit den deutlich größeren Standorten Nürnberg oder Wiesbaden messen. Darmstadt und Osnabrück verbinden mit jeweils bis zu 95 Euro/m² die Spitzengruppe mit dem Verfolgerfeld. Dieses setzt sich aus Braunschweig, Göttingen, Lübeck und Rostock zusammen, wo Einzelhändler derzeit jeweils bis zu 90 Euro/m² für Ladenlokale einkalkulieren.

Die durchschnittliche Spitzenmiete in den Städten in der untersuchten Kategorie liegt bei rund 63 Euro/m². Im Fünfjahresvergleich ist damit ein durchschnittlicher Mietpreiszuwachs von sieben Prozent zu verzeichnen. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2009 notiert Jones Lang LaSalle im Durchschnitt einen leichten Rückgang um 0.4 Prozent. In fast 90 Prozent der Fälle prognostiziert das Unternehmen dagegen stabile Mieten auf Vorjahresniveau.

Moderate Filialisierungsgrade

Insgesamt stehen in den 1a-Lagen der untersuchten Städte rund 6000 Ladenlokale zur Verfügung. Der Anteil filialisierter Einzelhändler liegt je nach Standort zwischen 55 und 70 Prozent. Die Präsenz regionaler Anbieter ist damit relativ hoch. Zum Vergleich: in den Topmeilen der Metropolen sind in der Regel Filialisierungsgrade von über 90 Prozent zu verzeichnen.

Die hohen Mieten in den Top-Städten stehen in Einklang mit den entsprechenden Handelsumsätzen. Sieben der elf bestplatzierten Städte erzielen jährliche Einzelhandelsumsätze von über einer Milliarde Euro. Spitzenreiter ist Braunschweig mit jährlich über zwei Milliarden Euro Handelsumsatz. Freiburg und Lübeck schaffen jeweils über 1,5 Milliarden Euro. Im Durchschnitt aller Städte mit 100'000 bis 250'000 Einwohnern werden rund 1.1 Milliarden Euro erzielt.

Zentralität und Besucheraufkommen beeinflussen Miethöhe

Einmal mehr zeigt die Untersuchung den herausragenden Einfluss der Zentralität auf die Miethöhe. Die Anziehungskraft auf das Umland wirkt sich weitaus stärker mietpreissteigernd aus, als die Kaufkraft vor Ort. So liegt die durchschnittliche Kaufkraft der elf bestplatzierten Städte fast exakt auf dem Niveau des bundesweiten Mittelwerts. Dagegen zeigt sich die Zentralität, welche die Anziehungskraft auf das Umland misst, fast 40 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

Auch das Besucheraufkommen wirkt sich klar mietpreissteigernd aus. Sechs der elf bestplatzierten Städte zählen zu den 25 meistbesuchten Deutschlands. Angeführt von Freiburg mit jährlich über 600'000 Gästeankünften können auch Heidelberg, Lübeck und Rostock jeweils mehr als 500'000 Gästeankünfte im Jahr verbuchen. Für expansive Handelsunternehmen ist dies gleichbedeutend mit einem erhöhten Umsatzpotenzial.


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