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09.06.2011

Bündner Regierung will flächendeckende Tourismusabgabe

Firmen, Hotels und Ferienwohnungsbesitzer sollen zahlen

Graubünden will als erster Schweizer Kanton eine flächendeckende Tourismusabgabe einführen: Zur Kasse gebeten werden soll, wer vom Fremdenverkehr profitiert. Die neue Abgabe für Firmen, Hotels und Ferienwohnungsbesitzer soll die vielen kommunalen Gesetze ablösen.

sda. Nach dem Scheitern der Tourismusabgabe am Veto des Stimmvolks Ende 2007 im Kanton Uri und zwei Jahre später im Wallis wagen sich die Bündner an eine neue Finanzierungslösung: Tourismusabgabegesetz (TAG) heisst das vorgestellte Modell, das rund 120 Gemeindegesetze über Kurtaxen und Förderungsabgaben ersetzen soll.

Die neue Finanzierung ist ein Kernelement der grossen Bündner Tourismusreform, die 2006 mit der Destinationsbildung begann. Die flächendeckende Abgabe, die aus einer Grundtaxe von 150 Franken und einem variablen Teil besteht, sollen jene bezahlen, die vom Tourismus profitieren. Das sind Unternehmen, Hotels und Ferienwohnungsbesitzer.

Die Hälfte von den Ferienwohnungsbesitzern

Erhoben wird die Abgabe von den Gemeinden, die den variablen Teil individuell festsetzen können. Gemäss einer Modellrechnung mit einheitlichem Abgabesatz beliefen sich die Einnahmen auf total 63.5 Millionen Franken pro Jahr oder rund 5.5 Millionen Franken mehr als bisher. Mehr Geld käme vor allem von Handels- und Gewerbebetrieben sowie von der Landwirtschaft herein.

Etwa die Hälfte der Einnahmen würden nach wie vor die rund 40'000 Ferienwohnungsbesitzern zahlen. Sie müssen die Abgabe nach Massgabe der Nettowohnfläche und nicht mehr nach Logiernächten entrichten, die Hotels neu nach Anzahl der Gästezimmer. Bei den Unternehmen, die in 26 Branchen unterteilt werden, ist die AHV-Lohnsumme ausschlaggebend.

Ab 2013

Die neue Abgabe soll ab 2013 erhoben werden. Dieser Termin kann allerdings nur eingehalten werden, wenn kein Referendum ergriffen wird, wie Regierungsrat Hansjörg Trachsel erklärte. Dem Bündner Grossen Rat legt die Regierung den Gesetzesentwurf in der Augustsession auf den Tisch.

Volkswirtschaftsdirektor Trachsel sieht Graubünden mit der neuen Finanzierungslösung in einer Pionierrolle. Wenn es gelinge, dieses System einzuführen, dann habe der Bündner Tourismus einen Meilenstein gesetzt. Die Streitereien in der Branche um das Geld würden beendet. Die Tourismusverantwortlichen könnten sich mit ihrer Kernaufgabe beschäftigen, dem Marketing.


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