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29.01.2013

Robuster internationaler Tourismus

Erstmals mehr als eine Milliarde grenzüberschreitende Ankünfte

Laut dem neuesten Welt-Tourismusbarometer der UNWTO wuchsen die internationalen Ankünfte 2012 um 4 Prozent und überschritten erstmals die Milliardengrenze. Besonders stark war das Wachstum in Südostasien und Osteuropa.

Weltweit wurden im vergangenen Jahr 1'035'000'000 internationale Ankünfte verzeichnet. Die Schwellenländer verzeichneten mit 4.1% erneut das grössere Wachstum als die entwickelten Volkswirtschaften (+3.6%).

Europa ist nach wie vor die am meisten besuchte Region der Welt. Die grenzüberschreitenden Ankünfte erreichten 535 Millionen (17 Millionen mehr als 2011). In Südeuropa betrug das Wachstum nur 2%, in Westeuropa waren es 3%. Stark überdurchschnittlich entwickelte sich Osteuropa (+9%).

Die Region Asien und Pazifik legte um 15 Millionen (+7%) internationale Ankünfte auf insgesamt 233 Millionen zu, wobei die Subregion Südostasien mit 9% besonders stark zu wachsen vermochte. Aber auch in Nord-Ostasien (+6%), in Südasien (+4%) und in Ozeanien (+4%) stehen die Zeichen auf Wachstum.

Der amerikanische Kontinent registrierte einen Anstieg von 6 Millionen internationalen Ankünften (+4%) auf 162 Millionen. Besonders eindrücklich war die Entwicklung in Zentralamerika (+6%), während sich das Wachstum in Südamerika auf 4% verlangsamte. 2010 und 2011 wurden hier noch zweistellige Raten ausgewiesen. Die Karibik legte um 4% zu, Nordamerika konsolidierte sein Wachstum mit 3%.

Afrika (+6%) erholte sich gut vom Rückschlag im Jahr 2011, als die Ankünfte vor allem wegen der Ereignisse in Nordafrika um 1% sanken. Die Ankünfte erreichten mit 52 Millionen einen neuen Rekordwert. Nordafrika erholte sich und wuchs 9%, die Sub-Sahara-Destinationen legten um 5% zu. Im Nahen Osten, dessen Ankünfte bereits 2011 um 7% zurückgingen, sank die Zahl noch einmal um 5%, obwohl sich Ägypten deutlich erholte.

Die Wachstumsprognosen für das Jahr 2013 sind mit 3 bis 4% nur geringfügig schwächer als 2012. Sie stimmen mit den langfristigen Aussichten der Welttourismusorganisation überein, welche für den Zeitraum zwischen 2010 und 2020 eine jährliche Zunahme von durchschnittlich 3.8% vermuten.

Unter den zehn beliebtesten Reisezielen konnte vor allem Hong Kong die Einnahmen deutlich steigern (+16%). In den USA stiegen die Einnahmen um 10%, im Vereinigten Königreich um 6% und in Deutschland um 5%.

Eine beachtenswerte Anzahl von Destinationen vermochte die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus noch mehr zu steigern: Japan um 37%, Indien und Südafrika um 22%, Schweden und Republik Korea um 19%, Thailand um 18% und Polen um 16%.

Traditionelle Quellmärkte zeigen neue Dynamik

Bei den Ausgaben kommt das grösste Wachstum aus den Schwellenländern. Die Chinesen gaben 42% mehr im Ausland aus, die Russen 31%. Aber auch traditionelle Quellmärkte zeigten gute Ergebnisse: Die Deutschen gaben 3% mehr aus, die Briten 5% und die Kanadier 7%. Auf der anderen Seite sanken die Reisekosten der Franzosen (-7%) und der Italiener (-2%).

Kleinere Märkte mit erheblichem Wachstum waren Venezuela (31%), Polen (19%), Philippinen (17%), Malaysia (15%), Saudi-Arabien (14%), Belgien (13%), Norwegen und Argentinien (je 12%), die Schweiz und Indonesien (je 10%).

Der positive Ausblick wird durch den "UNWTO Confidence Index" bestätigt, der von 300 Experten aus aller Welt zusammengestellt wird. Nach Regionen betrachtet, sind die Aussichten für 2013 am besten für Asia-Pacific (5 bis 6%), gefolgt von Afrika (4 bis 6%), Amerika (3 bis 4%), Europa (2 bis 3%) und dem Mittleren Osten (0 bis 5%).


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