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Wirteverband Basel-Stadt

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05.04.2013

Schöne Wochenenden fehlten

Bergbahnen mit eher durchzogener Winterbilanz

Der schneereiche Winter dürfte vor allem die kleinen Skilifte und Skigebiete in den Voralpenregionen gefreut haben. Bei den grösseren Destinationen im Berner Oberland fällt eine erste, grobe Bilanz des Winters 2012/13 eher durchzogen aus.

sda. Bei den Jungfraubahnen heisst es auf Anfrage, dass der nun zu Ende gehende Winter deutlich hinter den guten Wintersportjahren wie etwa 2007/08 zurückliege – und das trotz bester Pistenverhältnisse und einem drei Wochen früheren Saisonbeginn.

Verschiedentlich hätten falsche Wetterprognosen Leute vom Skifahren abgehalten, obschon das Wetter in der Region eigentlich gut gewesen wäre.

Die spürbare Orientierung der Gäste am schönen Wetter habe den Skigebieten in der Jungfrauregion einige extreme Spitzentage beschert. Trotz hervorragender Pistenverhältnisse habe man aber diese grossen Besucherzahlen nicht verteilt über die gesamte Saison hinweg verzeichnet.

Dank guten Wetters erfolgreich verliefen aus Sicht der Jungfraubahnen die Festtage. Über diese Zeit wurden mehr Besucher registriert als im Vorjahr.

Die Umsatz- und Frequenzzahlen dürften sich etwa auf Niveau des Vorwinters bewegen, schätzt man bei den Jungfraubahnen. Genauere Zahlen zur Wintersaison 2012/13 liegen derzeit noch nicht vor.

Im Saanenland rechnet man aktuell mit rund einem Prozent mehr Transportumsatz bei den Bergbahnen als im Vorjahr. Der Januar 2013 sei im Vergleich etwas besser ausgefallen, der Februar aber eher schlechter. Dies sei allerdings zu relativieren, da die Ferienwochen etwas anders lagen als im Vorjahr, heisst es bei den Bergbahnen Destination Gstaad.

Die Schneeverhältnisse waren in der Region anhaltend gut, allerdings hätten die sonnigen Wochenenden etwas gefehlt, wie Bergbahn-Direktor Armon Cantieni sagte.

Martin Bachofner, Direktor von Gstaad Saanenland Tourismus, zeigte sich zufrieden mit dem Winter: "Allgemein stehen wir deutlich besser da als noch im Vorjahr".

Die Logiernächte in der Hotellerie hätten sich positiv entwickelt. Einen noch deutlicheren Anstieg gebe es bei den Ferienwohnungen. Bachofner stützt sich auf eine Umfrage des örtlichen Gewerbevereins. Die meisten der daran beteiligten Hoteliers bewerteten das Konsumverhalten der Gäste als gleich bis deutlich besser als im Vorjahr.

Freude an Frau Holles weisser Pracht

Ihre helle Freude an dem schneereichen Winter hatten die tiefer gelegenen Skigebiete und -lifte in den Voralpen und im Mittelland. Sie ziehen in der Regel vor allem Familien und Kinder an.

Im Skigebiet Rossberg bei Oberwil im Simmental ist man sichtlich zufrieden. "Wir blicken auf eine gute Saison zurück mit sonnigen Betriebstagen bis in den März hinein", schreiben die Skiliftverantwortlichen auf ihrer Internetseite. Das Skigebiet liegt auf einer Höhe zwischen 1150 und 1500 Metern über Meer.

Auch im Eriz, einem Skigebiet im Osten der Region Thun, ist man sichtlich stolz auf den schneereichen Winter: die Gesamtschneehöhe betrug bis Anfang März bei der Talstation 440 Zentimeter, ist im Internet vermerkt.

Von einem "tollen Winter" ist auch auf der Internetseite des Skigebiets Selital im Gantrischgebiet zu lesen.


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