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Wirteverband Basel-Stadt

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22.11.2013

Schweiz Tourismus fordert Gratis-Internet in den Zügen

SBB steht im europäischen Vergleich ziemlich alleine da

Die SBB setzen auf Mobilfunk-Empfang statt WLAN-Netz in den Zügen. Das sorgt bei Schweiz Tourismus für Unmut: "Es wäre wünschenswert, wenn auch die SBB ihren Passagieren im Zug kostenloses WLAN zur Verfügung stellen würden", sagt IT-Chef Thomas Winkler von Schweiz Tourismus gegenüber der Handelszeitung.

"Die hohen Data-Roaming-Kosten im Mobilfunk sind nicht mehr zeitgemäss", so Winkler. Je einfacher ein ausländischer Gast aufs Internet zugreifen könne, desto mehr nutze er die touristischen Angebote. Winkler räumt allerdings ein, dass WLAN im fahrenden Zug sowohl technisch wie finanziell eine Herausforderung sei. "Ich gehe davon aus, dass die SBB zusammen mit den Providern eine genaue Analyse gemacht haben, auf welchem Weg sie das Internetsignal auch längerfristig am effizientesten in hoher Qualität in den Zug einspeisen können."

Die SBB schaffen das Bezahl-WLAN der Swisscom in 75 Waggons der 1. Klasse ab und setzen stattdessen auf Signalverstärker in den Zügen, welche den Mobilfunk-Empfang verbessern sollen. Kostenloses Internet in den Zügen zu offerieren, ist den Bundesbahnen zu teuer: "Bei einem Gratis-WLAN im Zug würden die SBB teure mobile Datennutzung bei den Providern einkaufen und kostenlos an die Reisenden verteilen. Dies wiederum erhöht die Ausgabenseite des Systems Bahn", sagt Sprecherin Lea Meyer.

Damit stehen die SBB im europäischen Vergleich ziemlich alleine da: 75 Prozent aller europäischen Zuggesellschaften offerieren bereits (Gratis-)WLAN-Angebote. Tendenz stark steigend, wie die "Rail Infotainment"-Studie der Beratungsgesellschaft Frost & Sullivan zeigt. So dürfte der Markt für "Onboard WiFi" bis 2021 um jährlich 20 Prozent wachsen. Mit der Konsequenz, dass in sieben Jahren knapp jeder fünfte Zug in Europa – von der Regionalbahn bis zum Cityliner – Zugang zum Internet bietet.


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