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12.03.2014

Mehrwertsteuersenkung führt zu Investitionen

Betriebsvergleich für das bayerische Gastgewerbe

In München wurden die Inhalte der neuen Studie "Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie in Bayern" des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr vorgestellt. Wissenschaftlich gesicherte Daten belegen positive Auswirkungen der Umsatzsteuersenkung auf das Investitionsverhalten der Beherbergungsbetriebe. Die Studie belegt zudem, dass auch die Gastronomie dringend faire Wettbewerbsbedingungen benötigt.

Der Betriebsvergleich bietet einen objektiven Indikator für die Situation der Tourismuswirtschaft im Freistaat. Die Studie mit ihren repräsentativen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zu Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Kapazitätsauslastung, Ertragskraft und Finanzlage der Betriebe in den einzelnen Angebotssparten dient den Unternehmen als Vergleichs- und Orientierungsmassstab zur betriebswirtschaftlichen und unternehmerischen Standortbestimmung im Wettbewerb.

Kreditwirtschaft und Finanzdienstleister können auf ein verlässliches Instrument zur Analyse und Bewertung touristischer Unternehmen zurückgreifen. Schliesslich bildet die Studie eine wichtige Grundlage für die bayerische Tourismuspolitik bei der Erarbeitung von Entwicklungsstrategien, Handlungskonzepten und konkreten Maßnahmen.

Mittels einer Sondererhebung der Studie konnte darüber hinaus das Investitionsverhalten in einzelnen Betriebstypen verifiziert werden. Damit liegen für Bayern wissenschaftlich gesicherte Daten zu den Auswirkungen der Umsatzsteuersenkung auf das Investitionsverhalten der bayerischen Beherbergungsbetriebe vor, die beweisen, dass die Hotellerie aussergewöhnlich kräftig investiert hat.

"Die Studie belegt eindeutig, dass sich die Umsatzsteuerreduzierung auch für den Staat gerechnet hat. Zugleich weist die Studie darauf hin, dass auch für die Gastronomie dringend eine Reduzierung erforderlich ist", so Ulrich N. Brandl, Präsident des Branchenverbands Dehoga Bayern.

Zusätzlich zu den Ergebnissen des Forscherteams erwähnte Brandl, dass es seit der Umsatzsteuerreduzierung Tariferhöhungen von insgesamt 8.9 Prozent gab. Der Dehoga Bayern listet auf seiner Website konkrete Investitionsbeispiele von 479 Betrieben auf, die Investitionen mit einer Gesamtsumme von weit über einer halben Milliarde Euro tätigten.

Auszug aus dem Betriebsvergleich

Bei den (...) Hotels (...) sind bereits in 2011 – und verstärkt noch im Geschäftsjahr 2012 – klare Anzeichen für eine Intensivierung der Investitionstätigkeit zu erkennen. Für die nahe Zukunft (bis einschliesslich 2015) befinden sich Massnahmen in Planung, deren finanzielles Volumen weit über das aus der Vergangenheit bekannte Mass hinausgeht und die mit Sicherheit eine deutliche Anhebung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsniveaus der Hotels mit sich bringen werden. Die Einführung des ermässigten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen hat zweifellos mit dazu beigetragen, dass diese Massnahmenpakete zeitnah in Angriff genommen wurden und werden.

Nahezu alle teilnehmenden Hotels, die in der jüngsten Vergangenheit grössere Investitionen getätigt haben und/oder in den kommenden Jahren umfangreichere Massnahmen planen, gaben so auch an, dass diese Steuererleichterungen ihnen die Entscheidung, in grösserem Umfang und möglichst bald zu investieren, sehr stark erleichtert haben. Fast drei Viertel der getätigten bzw. geplanten Massnahmen wurden dadurch erst auf den Weg gebracht; dieser Teil wäre anderenfalls entweder aufgeschoben oder ganz unterlassen worden.


Darüber hinaus haben die Hoteliers in Mitarbeiter investiert. So heisst es in der Studie:

Die Bedeutung des Gastgewerbes für den Arbeitsmarkt ist (...) hoch und (...) sogar noch grösser geworden. Die Zahl der im bayerischen Gastgewerbe beschäftigten Personen erhöhte sich (...) sehr stark; mit nunmehr rund 354'000 Arbeitsplätzen ist eine Steigerung um gut 12% zu konstatieren!"


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