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Wirteverband Basel-Stadt

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18.11.2014

Weniger Ausstoss, höherer Ertrag

Brauerei Schützengarten trotzt schlechtem Wetter

Das schlechte Sommerwetter hinterliess Spuren. Allerdings präsentiert die St. Galler Brauerei Schützengarten im Braujahr 2013/2014 trotz tieferem Bier- und Handelsgetränkeabsatz ein respektables Gesamtergebnis.

Wegen des schlechten Sommerwetters hat die Brauerei Schützengarten im Braujahr 2013/2014 das Rekordergebnis des Vorjahres knapp verfehlt. Die Bierabsätze in der Gastronomie entwickelten sich positiv, die Absätze im Detailhandel leicht negativ. Dennoch konnte der Cash Flow gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Das Braujahr 2013/2014, das am 30. September zu Ende ging, war für die Bierbranche und für die Brauerei Schützengarten ein anspruchsvolles Jahr mit vielen Herausforderungen. Wie Reto Preisig, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Brauerei Schützengarten, erklärte, sei das Jahr von einer Vielzahl von Projekten geprägt gewesen, welche für die Gestaltung der Zukunft der St. Galler Brauerei von grosser Bedeutung seien. Andererseits habe das ausgesprochen schlechte Wetter dazu geführt, dass die Absatzziele nicht erreicht werden konnten.

Gegenüber dem Rekordbraujahr 2012/2013 ging die Gesamtmenge der gebrauten Schützengarten-Biere um 1.3% auf rund 170'500 hl zurück. Die Gründe für den Rückgang des Bierausstosses ortet Reto Preisig beim "aussergewöhnlich schlechten Wetter während der verkaufsstarken Monate Juli und August".

Noch bis Ende Juni hätten die Verkäufe auf Budgetkurs gelegen. Dann habe das miserable Wetter vor allem bei den Grossveranstaltungen zu tieferen Volumen geführt. Obwohl die Gastronomie einem Strukturwandel unterworfen sei, habe sich dieses Segment überraschend gut entwickelt. Im Geschäft mit den Detailhändlern hingegen lagen die Werte unter dem Vorjahres-Höchststand.

Auch der Bereich der Handelsprodukte (insbesondere Mineralwasser und Erfrischungsgetränke) bekam das durstfeindliche Wetter zu spüren. Parallel zum Schweizer Gesamtmarkt gab auch dieses Segment leicht nach. Damit ging der Gesamtabsatz (Bier und Handelsprodukte) der Brauerei Schützengarten um rund 4000 hl auf 300'000 hl zurück.

Trotzdem erzielte die Brauerei Schützengarten im Braujahr 2013/2014 ein gutes Ergebnis und präsentiert sich solide und gesund in der Schweizer Bierlandschaft. Nicht zuletzt dank Optimierungen im Logistikbereich konnte der Cash Flow gegenüber dem Vorjahr sogar gesteigert werden. "Beim Unternehmensgewinn liegen wir auf den Zielwerten und auf Vorjahresniveau", erklärte Reto Preisig.

Das Braujahr 2013/2014 wies für die Brauerei Schützengarten mehrere Meilensteine auf. Im letzten Winter wurde das Glühbier "Heisser Schütz" lanciert, das sich an Weihnachtsmärkten und an Skibars etablieren konnte. Ebenfalls wurde das Bierlager für Einwegprodukte erweitert. Im April 2014 folgte die Inbetriebnahme neuer Anlagen in der Flaschenfüllerei. Im Verlaufe des Braujahres wurde auch der Markenauftritt des "Schützengarten Lager hell" überarbeitet.

Im neuen Braujahr geht es bezüglich Investitionen im gleichen Stil weiter. So ist eine zusätzliche Erweiterung des Bierlagers vorgesehen. Und an der Mövenstrasse 12 in St. Gallen wird Anfang 2015 das gesamte Festmaterial zentralisiert. Hierzu wurden entsprechende Räumlichkeiten erworben. Weiter wird Schützengarten ein neues Produkt auf den Markt bringen. Näheres hierzu wollte Reto Preisig jedoch noch nicht verraten.

Gleich zweifach durfte Schützengarten im vergangenen Braujahr Lob von dritter Seite entgegennehmen. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft DLG verlieh nicht weniger als fünf Schützengarten-Bieren die begehrte DLG-Goldmedaille. Und schliesslich fand sich Schützengarten in der Gemeinwohl-Studie der Universität St. Gallen in allen Kategorien unter den 62 geprüften Schweizer Institutionen in den Spitzenrängen.

Dossier: Bier
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