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Wirteverband Basel-Stadt

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18.01.2015

Jetzt müssen die Preise von Importbieren sinken!

Wir verlieren die Geduld

Die Schweizer Wirte haben es satt, nicht wenigstens beim Einkauf vom starken Franken zu profitieren. Ein offener Brief an Feldschlösschen, Heineken Switzerland und andere Importeure.

Liebe Bierimporteure

In den vergangenen Jahren haben Sie immense Währungsgewinne einbehalten. Obwohl der Euro 2008 noch bei durchschnittlich 1.60 stand, blieben die Preise von Importbieren für die Gastronomie gleich hoch, als der Euro auf kontinuierlich auf 1.20 und zwischendurch sogar auf Parität fiel.

Abgesehen von ganz wenigen, zeitlich befristeten Aktionen konnten die Schweizer Wirte bisher nicht vom starken Franken profitieren. Es ist inakzeptabel, wie Sie die Preise von ausländischen Markenbieren in der Schweiz künstlich hochhalten. Der Gipfel der Frechheit war es, zum Teil sogar noch aufzuschlagen, z.B. bei Schneider Weisse oder dem Fassbier von Stella Artois.

Nun hat die Nationalbank den Mindestkurs von 1.20 aufgegeben. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wie sich der Eurokurs entwickelt. Nehmen wir optimistisch an, dass er sich bei 1.08 einpendelt (10% tiefer als der bisherige Mindestkurs) und die Warenkosten der Importeure 60% betragen, dann ergibt sich daraus eine Senkung der Listenpreise von Bieren aus dem Euroraum von 6%!

Weil in der Vergangenheit bereits gewaltige Währungsgewinne einbehalten wurden, ist eine Senkung der Listenpreise von 10 Prozent das absolute Minimum! Sollte sich gar eine Euro-Franken-Parität ergeben, fordern wir Preisreduktionen von mindestens 15 Prozent!

Natürlich richtet sich unser Aufruf nicht nur an die Bierimporteure, sondern auch an alle anderen Importeure, z.B. von Wein, Lebensmitteln und Nonfood-Artikeln aus dem Euroraum.

Wir verlieren die Geduld!

Maurus Ebneter
Delegierter des Vorstands
Wirteverband Basel-Stadt


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