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Wirteverband Basel-Stadt

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18.02.2015

Feldschlösschen will wieder wachsen

Bierabsatz ging 2014 zurück

Feldschlösschen verzeichnet für 2014 rückläufige Zahlen bei Biervolumen und Umsatz. Mit einer noch breiteren Palette, exklusiven Angeboten für die Gastronomie und dem weiteren Ausbau des Getränkesegments will das Unternehmen wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren.

Die grösste Brauerei und Getränkehändlerin der Schweiz, die Feldschlösschen Getränke AG, verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr leichte Einbussen. Nach Angaben des Unternehmens bewährt sich aber die Getränkestrategie. Gemeint ist die Erweiterung der Geschäftstätigkeit über das Biersegment hinaus.

Das Biervolumen (Inlandausstoss) konnte 2014 gegenüber Vorjahr nicht gehalten werden (-1.2%). Beim Bierumsatz musste das Unternehmen sogar einen Rückgang von 1.7% hinnehmen. Auch hinsichtlich der Profitabilität konnten die hochgesteckten Ziele 2014 nicht erreicht werden. Als positiv bezeichnet der Getränkekonzern das Wachstum bei der Marke "Eve" von Cardinal und bei den ausländischen Premiumbieren.

Feldschlösschen positioniert sich seit einigen Jahren als ein umfassender Getränkepartner von Gastronomie und Detailhandel. Neben einer breiten Palette von Bieren bietet das Unternehmen seinen Kunden auch Weine, Softdrinks und Schweizer Mineralwasser an. Bereits erzielt das Unternehmen mit diesem Getränkesegment rund einen Viertel seines Umsatzes.

Einen wichtigen Schritt beim Ausbau des Getränkeangebots stellte 2014 der Erwerb der Lizenz für die Marken Orangina, Oasis und Dr. Pepper dar. Feldschlösschen vertreibt diese nun exklusiv im Schweizer Markt. Sehr gut kommt dem Vernehmen nach das leicht alkoholhaltige Apfelgetränk "Somersby" an.

Exklusive Angebote für Gastronomiekunden

2014 wurden exklusiv für die Gastronomie das neue Bügelbier Feldschlösschen "Naturfrisch" und die Premium-Linie von Arkina und Rhäzünser lanciert. "Mit grossem Erfolg", wie das Unternehmen schreibt. Positiv sei bei den Gastronomen auch das unter dem Namen "The Bottle" offerierte Angebot von selektionierten Weinen angekommen.

"Wir wollen 2015 unsere Kunden in Gastronomie und Detailhandel sowie die Konsumentinnen und Konsumenten mit neuen, innovativen Bieren überraschen, unsere Bier- und Getränkevielfalt nochmals vergrössern und so weiter wachsen", sagt CEO Thomas Amstutz zur Strategie des Unternehmens.

Feldschlösschen besteht seit 1876 und beschäftigt 1300 Mitarbeitende an 22 Standorten in der ganzen Schweiz. Mit einem Sortiment von über vierzig eigenen Schweizer Markenbieren und einem umfassenden Getränkeportfolio von Mineralwasser über Softdrinks bis Wein, beliefert Feldschlösschen 25'000 Kunden aus Gastronomie, Detail- und Getränkehandel. Die jährliche Getränkeproduktion liegt bei mehr als 340 Millionen Litern.

Dossier: Bier
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