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Wirteverband Basel-Stadt

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29.06.2016

Motion gegen Geoblocking

Nationalrätin Schneider-Schneiter fordert digitalen Freihandel

Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP/BL)

Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP/BL)

Die Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter will mit einem Vorstoss erreichen, dass Schweizerinnen und Schweizer bei Online-Einkäufen nicht mehr diskriminiert werden.

Versucht man auf einer ausländischen Website einzukaufen, heisst es oftmals: "Bitte wählen Sie Ihr Land aus." Was dann zur Folge hat, dass Nachfrager aus der Schweiz in vielen Fällen mehr bezahlen müssen als andere.

Es gibt sogar Online-Shops, die einem gleich mitteilen, dass man von seinem Standort aus überhaupt nicht einkaufen kann. Bei anderen heisst es später im Kaufprozess, dass die Schweizer Lieferadresse oder Kreditkarte nicht akzeptiert wird.

Solche Ärgernisse will Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter nicht mehr länger hinnehmen. In ihrer Motion "Task-Force digitaler Freihandel. Stop Geoblocking" fordert sie den Bundesrat auf, Massnahmen gegen Geoblocking zu ergreifen.

"Würde dieses Handelshemmnis namens Geoblocking nicht bestehen, könnten Schweizerinnen und Schweizer insbesondere beim Kauf international handelbarer Güter nicht dermassen abgezockt werden", schreibt Schneider-Schneiter in ihrer Motion.

Zwar kenne man dieses Problem auch in der Europäischen Union, doch EU-Kommission arbeite bereits an Lösungen. Handelsblockaden wie das Geoblocking würden im Binnenmarkt abgeschafft. "Es besteht das Risiko, dass wir hier abgehängt werden und die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten einmal mehr die Zeche bezahlen", so Schneider-Schneiter.



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