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Wirteverband Basel-Stadt

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10.02.2017

Feldschlösschen verliert Anteile am Biermarkt

Getränkeinnovationen und Exporte halten Marktführer auf Kurs

Die grösste Brauerei und Getränkehändlerin der Schweiz bestätigte 2016 ihre Marktführungsposition, verzeichnete jedoch einen überdurchschnittlichen Volumenrückgang beim Bier. Durch Aufträge für den Export konnte Feldschlösschen jedoch sein Gesamtproduktionsvolumen leicht steigern. Positiv entwickelten sich im vergangenen Jahr die Innovationen beim Lagerbier sowie die Spezialitätenbiere.

Der Schweizer Bier- und Getränkemarkt war auch 2016 mit starken Veränderungen und hohem Preisdruck konfrontiert. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier sank zwischen 2012 und 2015 von 57.3 auf 55.3 Liter.

Die Konsumgewohnheiten verändern sich stark. Spezialitätenbiere werden stärker nachgefragt. Bier wird immer öfter zu Hause getrunken, der Druck auf die Gastronomie nimmt stark zu, was zu einer erhöhten Komplexität im Markt führt.

Das Volumen des Biermarktes Schweiz nahm 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1.1% ab. Das Biervolumen, das Feldschlösschen für den Schweizer Markt produzierte, sank im vergangenen Jahr um 1.8%, der Umsatz bei Bier und Getränken ging um 1.1% zurück.

Nach einem schwierigen 2015 (Frankenschock, Einbruch in Tourismus und Gastronomie) reagierte Feldschlösschen 2016 mit der Erschliessung neuer Kundengruppen und Geschäftsfelder auf die neuen Herausforderungen.

Auf Erfolgskurs ist unter anderem das 2015 eingeführte «Feldschlösschen Braufrisch», das wegen grosser Nachfrage mittlerweile auch im Offenausschank und in Bügelflaschen erhältlich ist. Mit seiner «Neuinterpretation von Lagerbier» gelingt es Feldschlösschen, zusätzliche Konsumentengruppen anzusprechen.

Mit neuen Spezialitätenbieren verlieh Feldschlösschen 2016 diesem Wachstumssegment wichtige Impulse. Erfreulich entwickelte sich auch weiterhin der alkoholhaltige Apfeldrink «Somersby», mit dem Feldschlösschen im Schweizer Getränkemarkt erfolgreich eine neue Kategorie erschlossen hat.

Ein Höhepunkt war 2016 das Eidgenössiche Schwing- und Älplerfest in Estavayer. Am wärmsten Wochenende des Jahres versorgte Feldschlösschen 280’000 Besucherinnen und Besucher mit kühlen Getränken und stellte so einmal mehr seine Kompetenz in der Getränkelogistik unter Beweis.

Feldschlösschen konnte durch verschiedenen Produktionsaufträge der Carlsberg-Gruppe das Volumen leicht steigern. Unter anderem braute das Unternehmen in Rheinfelden Bier für die Fussball-Europameisterschaft in Paris. Solche Produktionsvolumen erhält Feldschlösschen aufgrund hoher Flexibilität und Produktqualität sowie seinem Know-how im Bereich der alkoholfreien Biere.

«Als Leader im Schweizer Bier- und Getränkemarkt investieren wir stetig in Produktinnovationen, Serviceleistungen und neue innovative Geschäftsfelder», so Thomas Amstutz, CEO. Auch 2017 werde das Unternehmen mit erfolgversprechenden Neuheiten den Schweizer Bier- und Getränkemarkt beleben.

Feldschlösschen will 2017 zahlreiche digitale Applikationen für Kunden und Konsumenten entwickeln und implementieren. Beispielsweise wird die Plattform beer4you.ch, auf der seit Ende 2015 auch Privatkunden direkt bei Feldschlösschen bestellen können, ausgebaut.

Das Unternehmen Feldschlösschen mit Sitz in Rheinfelden besteht seit 1876 und beschäftigt 1200 Mitarbeitende an 21 Standorten in der ganzen Schweiz. Mit einem Sortiment von über vierzig eigenen Schweizer Markenbieren und einem umfassenden Getränkeportfolio von Mineralwasser über Softdrinks bis Wein, beliefert Feldschlösschen 25’000 Kunden aus Gastronomie, Detail- und Getränkehandel.

Die jährliche Getränkeproduktion liegt nach Angaben des Unternehmens bei mehr als 340 Millionen Litern. Separate Ausstosszahlen für das Bier werden nicht veröffentlicht.

Bild: feldschloesschen.ch

Dossier: Bier
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=5954



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