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Wirteverband Basel-Stadt

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15.02.2018

Eine neue Bestmarke für Basel

Erstmals mehr als 1.3 Millionen Logiernächte

2017 verzeichnete die basel-städtische Hotellerie erstmals mehr als 1.3 Millionen Übernachtungen. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr betrug 9.1 Prozent. Die Zimmerauslastung konnte wegen der grösseren Kapazitäten hingegen nicht ganz gehalten werden. 2018 dürften die Frequenzen weiter steigen, die Preise aber unter Druck bleiben.

Von Januar bis Dezember 2017 buchten 719’857 Gäste 1'328’047 Übernachtungen in den 65 Hotelbetrieben des Kantons Basel-Stadt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 1.84 Tage (Vorjahr 1.88 Tage).

Die Zahl der ankommenden Gäste hat sich im Vergleich zu 2016 um 10.9% erhöht. Das Wachstum bei den gebuchten Übernachtungen lag bei 9.1% (plus 110'370 Einheiten). Diese Steigerung liegt deutlich über dem Logiernächtezuwachs des Landes (ca. 5%) und der Schweizer Städte (ca. 6%).

Zum starken Wachstum in Basel haben vor allem die Gäste aus dem Ausland beigetragen (+11.4% Logiernächte). Bei den inländischen Gästen betrug das Wachstum 4.4%. Wie im Vorjahr buchten die Gäste aus der Schweiz rund einen Drittel aller Übernachtungen, nämlich 424’254 gegenüber 903’793 Logiernächten der ausländischen Gäste.

Der wichtigste ausländische Markt ist weiterhin Deutschland mit 192’042 Übernachtungen (+14.5%). Mehr Übernachtungen als 2016 buchten auch die Gäste aus Frankreich (+10.2%), Italien (+3.4%), den Niederlanden (+16.7%), Spanien (+20.7%) und den Vereinigten Staaten (+10.5%). Weniger Übernachtungen wurden von den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (-3%) gezählt.

Mit 14.5% aller Übernachtungen hatten die Gäste aus Deutschland in Basel auch 2017 nach den Inlandgästen den grössten Marktanteil. Die Vereinigten Staaten sind der zweitwichtigste Auslandsmarkt für den Basler Tourismus und der wichtigste Überseemarkt mit einem Anteil von 10.3%. Auch wenn China, Hongkong und Taiwan in der Basler Hotellerie aktuell einen Marktanteil von lediglich 1.7% aufweisen, liegen sie gemessen an Übernachtungen auf Rang acht der aufkommensstärksten Auslandsmärkte des Basler Tourismus.

Die durchschnittliche Zimmerauslastung lag 2017 bei 61.2% und somit 0.4 Prozentpunkte tiefer als vor Jahresfrist. Dieser Rückgang entstand einzig von Montag bis Donnerstag (minus 2 Prozentpunkte auf 68.7%), während die Zimmerauslastung an Wochenenden um 2.2 Prozentpunkte auf 51.2% anstieg. Diese Zahlen deuten auf ein überproportionales Wachstum im Freizeittourismus hin, aber auf sinkende Durchschnittsraten.

Während die deutschen Gäste vom tieferen Frankenkurs profitieren konnten und durch die zahlreichen Sonderausstellungen in den Basler Museen angelockt wurden, standen bei den amerikanischen Gästen die Flusskreuzfahrten auf dem Rhein weiterhin hoch im Kurs. Asiatische Touristen erkunden Europa zunehmend auf eigene Faust mit Zug und der ganzen Familie. Hier kommt Basels geografisch optimale Lage voll zum Tragen.

Aufgrund der Frankenabschwächung, der zahlreichen geplanten Kongresse sowie der globalen Reiselust mit dem Trend hin zu Individualreisen prognostiziert Basel Tourismus für das Jahr 2018 einen erneuten Zuwachs der Hotelübernachtungen von drei bis vier Prozent.


 

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