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Wirteverband Basel-Stadt

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18.05.2018

Erneut mehr Logiernächte im April

Zimmerauslastung der Basler Hotels bei 59%

Die neuesten Resultate der baselstädtischen Tourismusstatistik zeigen gegenüber April letzten Jahres eine nahezu unveränderte Gästezahl bei allerdings 8.4 Prozent mehr Logiernächten. Das im laufenden Jahr erreichte Ergebnis der ersten vier Monate ist das Beste seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen vor 85 Jahren.

Insgesamt wurden im Berichtsmonat 107'699 Logiernächte verzeichnet, das sind 8315 bzw. 8.4% mehr als im April letzten Jahres. Das Übernachtungsplus im Vergleich zum Vorjahr basiert sowohl auf einem Logiernächtezuwachs von Gästen aus der Schweiz als auch aus dem Ausland.

Die Inlandgäste kamen zwar weniger zahlreich als ein Jahr zuvor (-1448; -6.6%), sie blieben aber im Monatsdurchschnitt vergleichsweise etwas länger als im April 2017, so dass ein höheres Übernachtungsvolumen gegenüber dem Vorjahresmonat (+2732; +8.3%) resultierte. Dies dürfte unter anderem auf die Muba und Bricklive zurückzuführen sein, die vor Jahresfrist erst im Mai stattgefunden haben.

Aus dem Ausland kamen 36'392 Übernachtungsgäste, das sind 1707 bzw. 4.9% mehr als im letzten Jahr. Die Zahl dieser Übernachtungen lag bei 72'075 und stieg damit um 5583 bzw. 8.4%.

Ein Blick auf die Entwicklung der April-Logiernächte der letzten 85 Jahre bringt Interessantes zum Vorschein: Wenngleich die Übernachtungszahlen beider Gästegruppen hinter den Höchstwerten von 1970 (Schweiz: 38’670 Logiernächte) und 2013 (Ausland: 73’283) stehen, stellt das Gesamtergebnis das höchste je in einem April erzielte Resultat dar.

Nach Herkunftsländern strukturiert, resultiert der höchste Wert aller absoluten Zuwächse bei den Übernachtungen von Gästen aus den Vereinigten Staaten, dem für die Basler Hotellerie traditionell führenden Überseemarkt, mit einem Plus von 3446 Logiernächten (+39.3%).

Eine gestiegene Nachfrage im April registrierten die Basler Hotels auch von Gästen aus dem Vereinigten Königreich (+857 Übernachtungen; +13.9%), Indien (+503; +40.4%), Frankreich (+480; +11.0%) und Polen (+437; +62.8%).

Übernachtungsrückgänge mussten hingegen bei den Besuchern aus Italien (-1018; -20.8%), aus Deutschland (-1014; -6.0%) sowie aus Saudi-Arabien (-418; -66.3%) hingenommen werden.

Die Gästezimmer waren im Mittel des Monats April zu 58.9% ausgelastet. Dieser Wert liegt 6.5 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Während dem 30. Jubiläum des EuroMeetings DIA Europe 2018 wurden in den baselstädtischen Hotelbetrieben Gesamtauslastungen bis zu 92%, in den 4- und 5-Sterne-Hotels gar bis zu 100% registriert.

Die mittlere Aufenthaltsdauer nahm von 1.76 Tagen im April 2017 auf 1.90 Tage zu. Die Besucher aus der Schweiz blieben mit 1.75 Tagen länger als im Vorjahr (1.51). Die Auslandgäste verbrachten im Schnitt 1.98 Nächte in Basel (Vorjahr 1.92).

Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Übernachtungen um rund 30'000 bzw. 7.9% auf 406'375 gestiegen. Das geht in erster Linie auf das Konto der Inlandgäste. Sie verzeichneten insgesamt 144'013 Logiernächte, das sind 16'687 oder 13.1% mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Auch die ausländischen Gäste bilanzierten positiv, ihre Zunahme um 12'924 oder 5.2% auf 262'362 Logiernächte fiel aber vergleichsweise moderat aus.


 

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