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27.02.2020

Umsatzwachstum stagniert

KOF-Bericht zum 4. Quartal 2019

Die «Konjunkturumfrage Gastgewerbe» der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich und GastroSuisse ist ein wichtiger Pulsmesser unserer Branche. Die Ergebnisse für die Monate Oktober bis Dezember 2019 zeigen eine Stagnation der Umsätze.

Das Umsatzwachstum stagnierte im Gastgewerbe im Vergleich zum Vorjahresquartal (+0.0%). Obschon mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (56%) die Geschäftslage als befriedigend beurteilt, stiegen der mengenmässige Absatz und die Nachfrage kaum. Im Gegensatz zu den Berggebieten und Seezonen hat sich die Einschätzung zur Geschäftslage in den grossen Städten und in den übrigen Landesteilen eingetrübt.

In der Gastronomie waren sowohl der mengenmässige Absatz als auch das Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal (-1.6%) rückläufig. Damit ging ein vermehrter Stellenabbau einher. Die befragten Betriebe führen die verschlechterte Ertragslage insbesondere auf eine ungenügende Nachfrage (41%) als auch auf Witterungsbedingungen (32%) zurück.

In der Hotellerie entwickelte sich die Geschäftslage positiver als in der Gastronomie. Die Zahl der Logiernächte stieg weiter; bei Inländern beschleunigte sich das Wachstum sogar. Im Durchschnitt belief sich das Umsatzwachstum auf +2.7% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Allerdings meldeten nur die 4- und 5-Stern Hotels positives Wachstum (-9.2% bei 1- und 2-Stern-Hotels, -2.9% bei 3-, + 5.6% bei 4- und +1.9% bei 5-Stern-Hotels). So war auch der Zimmerbelegungsgrad bei Hotels im gehobenen Segment am grössten (51.5% bei 1- und 2-Stern-Hotels, 58.0% bei 3-, 65.9% bei 4- und 64.2% bei 5-Stern-Hotels).

Ausblick auf das erste und zweite Quartal 2020

Das Gastgewerbe erwartet für das erste Semester 2020 nur eine bescheidene Verbesserung der Geschäftslage. In der Hotellerie ist der Umfang der Reservationen im Vergleich zum Vorjahresquartal erstmals seit 2018 gesunken. Die Preise dürften in naher Zukunft unter Druck geraten.

Sowohl in der Gastronomie als auch in der Hotellerie ist für das erste Quartal 2020 mit einem leichten Personalabbau zu rechnen. Mehr als drei Viertel rechnen mit einer gleichbleibenden (56%) oder sinkenden (21%) Nachfrage. Regional betrachtet sind allerdings die Erwartungen in den übrigen Landesteilen deutlich positiver als in den grossen Städten und Seezonen.

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