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15.01.2021

Essbare Insekten

Weltweit steigt Akzeptanz und Verbrauch

Weltweit landen Insekten immer häufiger auf dem Teller. Der globale Markt wird nach Prognosen des Marktforschungsinstituts «Meticulous Research» bis zum Jahr 2027 jährlich um mehr als 26 Prozent wachsen und einen Wert von rund 3.8 Milliarden Euro erreichen.

Für den aktuellen Bericht hatten die Marktforscher Interviews und Umfragen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktion über die Verarbeitung bis zum Endverbraucher – durchgeführt und Marktdaten ausgewertet.

Die Weltbevölkerung wächst. Um den steigenden Nahrungsmittelbedarf zu decken, muss die Produktion deutlich erhöht werden. Das fördert die Suche nach Lebensmitteln mit einem hohen Nährwert, die umweltfreundlich und nachhaltig erzeugt werden können. Dafür sind essbare Insekten ein guter Kandidat, meint «Meticulous Research». Sie gelten als ernährungsphysiologisch günstige Nahrungsquelle.

Die Züchtung von Insekten bietet durch geringe Treibhausgasemissionen, Wasserverschmutzung und Auswirkungen auf die Landnutzung auch ökologische Vorteile. Allerdings gibt es Hindernisse wie fehlende standardisierte, regulatorische Rahmenbedingungen sowie psychologische und ethische Barrieren. Unklar ist auch, ob durch den Verzehr von Insekten Allergien entstehen können.

Ob Heuschrecken, Grillen oder Seidenraupen – rund um den Globus werden 1900 Insektenarten konsumiert. Vor allem in Entwicklungsländern stehen sie häufig auf dem Speiseplan. Den grössten Anteil am Gesamtmarkt hatten im vergangenen Jahr ganze Insekten, die roh gegessen, gebraten, gedünstet oder in der Suppe gegart werden.

Vermutlich werden Grillen den Markt für essbare Insekten in Zukunft dominieren. Sie sind einfach zu züchten und zu verarbeiten, und die Nachfrage nach Produkten auf Grillenbasis wie Proteinpulver, Proteinriegel und Snacks ist gestiegen.

Den grössten Anteil am Markt für essbare Insekten hat die Region Asien-Pazifik. In Ländern wie Thailand ist die kommerzielle Zucht gut etabliert. Die Bevölkerung hat eine positive Einstellung zum Verzehr der Krabbeltiere, und es gibt kaum regulatorische Barrieren für die Verwendung von Insekten als Lebensmittel.

Heike Kreutz / bzfe


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