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13.07.2022

Herb-säuerliche Sauerkirsche

Ideal zum Backen und Einmachen

Im Sommer ist gut Kirschen essen. Süsskirschen werden am liebsten frisch gegessen, Sauerkirschen dagegen eher weniger. Ihr herb-säuerliches Aroma kommt dafür in Kuchen, Konfitüre, Kompott und süßen Aufläufen besonders gut zur Geltung.

Sauerkirschen haben im Juli und August Hauptsaison, aber frische Ware wird im Handel nur selten angeboten. Wer keinen eigenen Baum im Garten hat, kann im Hofladen oder auf dem Wochenmarkt fündig werden.

Viele Obsthöfe bieten an, Kirschen selbst zu pflücken. Das macht Spass und schont noch dazu den Geldbeutel. Nach der Ernte sind die Früchte einige Tage haltbar, wenn sie mit Stiel im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden.

Vor der Verarbeitung müssen Kirschen entsteint werden. Das kann etwas mühsam sein und meistens geht es nicht ohne Spritzer. Ein spezieller Kirschentsteiner ist sicherlich die erste Wahl. Ist dieser nicht vorhanden, ist eine clevere Methode, die Frucht mit dem Stielansatz auf die Öffnung einer leeren Flasche zu legen und den Stein vorsichtig mit einem Holzstäbchen herauszudrücken.

Alternativ löst man ihn mit einer Büroklammer oder einem spitzen Messer. Es hilft auch, die Früchte für einige Minuten in die Tiefkühltruhe zu legen. Durch die Kälte wird das Fruchtfleisch fester, der Stein lässt sich leichter lösen, und es spritzt weniger Saft durch die Küche. Rot verfärbte Hände werden wieder sauber, wenn sie mit Zitronensaft eingerieben und mit Wasser gewaschen werden.

Wer den Sommer verlängern möchte, kann das Steinobst auch einmachen. Dazu werden die entstielten und entsteinten Kirschen sauber in ausgekochte Einmachgläser gefüllt. Anschliessend Wasser und Zucker mit Gewürzen wie Vanille, Zimt, Anis und Nelken erhitzen, kurz aufkochen und den Sud bis fast zum Rand über die Kirschen giessen.

Die Gläser verschliessen und in einen grossen Topf mit Wasser stellen, sodass sie zu drei Viertel bedeckt sind und sich nicht berühren. Das Wasser erhitzen und für etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Sauerkirschen aus dem Glas sind bis zu ein Jahr haltbar und schmecken sehr gut zu Waffeln, Pfannkuchen und cremigen Quarkspeisen.

Die Sauerkirsche hat ihren Ursprung in Westasien und Südosteuropa. Bei den «echten Sauerkirschen» (Morellen) unterscheidet man die dunklen, weichfleischigen «Weichseln» mit färbendem Saft und die «Amarellen» mit nicht färbendem Saft. Kirschen sind nicht nur lecker und kalorienarm (rund 55 kcal pro 100 g), sondern auch sehr gesund.

In den roten Früchtchen stecken neben Ballaststoffen, Zucker und Fruchtsäuren auch Mineralstoffe wie Kalium, Beta-Carotin, B-Vitamine wie Folsäure und Vitamin C. Die natürlichen Farbstoffe (Anthocyane) schützen den Körper vor oxidativem Stress.

Heike Kreutz / bzfe


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