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Wirteverband Basel-Stadt

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29.04.2006

Zu wenig Zeit für das Kerngeschäft

Bürokratischer Irrsinn…

Die zunehmende Regulierungsdichte macht zu schaffen: Der administrative Aufwand hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten dramatisch erhöht. Ein durchschnittlicher Gewerbetreibender wendet heute über fünfzig Stunden pro Monat auf, um den Bürokram für die Behörden zu erledigen.

Die Vorschriftenflut ist in gewaltig: Pro Jahr schaffen die eidgenössischen Behörden fast 5000 Seiten neue Gesetzestexte (vor zwanzig Jahren waren es drei Mal weniger). Hinzu kommen etwa 800 Amtserlasse der Bundesbehörden sowie kantonale und kommunale Vorschriften.

1970 beschäftigte Basel-Stadt 10'500 Staatsangestellte, heute sind es 16'000, inklusive Universität und Kinderspital sogar 18'000. Die Mitarbeiterzahl der öffentlichen Hand stieg also um 70%, während die Bevölkerung um einen Fünftel von 230'000 auf 180'000 schrumpfte.

Die Gesetzesflut macht es notwendig, dass immer mehr staatliche Stellen bewilligen, inspizieren, abrechnen und verwalten. Es ist an der Zeit, dass KMUs weniger belastet und belästigt werden, damit sie sich wieder vermehrt um ihr Kerngeschäft kümmern können. An manchen Tagen geben sich die Beamten beinahe die Klinke in die Hand – und nur gerade der Vollzugsnotstand verschont die Unternehmer vor noch grösserem Zeitaufwand.

Der Staat weitet seine Machtbefugnisse immer mehr aus und erschwert damit das Wirtschaftsleben. Die Handels- und Gewerbefreiheit und letztlich die Freiheit des Bürgers nimmt ab. Zugenommen hat aber nicht nur der amtliche Wahnsinn, sondern auch der bürokratische Verkehr mit Banken, Versicherungen und Gewerkschaften. Selbstverständlich ist nicht jeder Behördenkontakt sinnlos. Und kaum ein Wirt hat gleich mit allen Amtstellen zu tun. Dennoch wurde die zumutbare Grenze überschritten.


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