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Wirteverband Basel-Stadt

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26.04.2010

100 Jahre Niesenbahn

Ausstellung im Alpinen Museum Bern

Kaum ein anderer Voralpengipfel hat die Fantasie der Menschen so beflügelt wie der Niesen mit seiner fast perfekten Pyramidenform. Aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums der Niesenbahn widmet das Schweizerische Alpine Museum in Bern dem Berner Oberländer Berg und seiner Bahn eine Ausstellung.

sda. Ferdinand Hodler hatte ihn gemalt und auch Paul Klee konnte sich der Faszination des Niesens nicht entziehen. Doch nicht nur Künstler begeisterten sich für den Berg mit der fast perfekten Form.

Schon vor 450 Jahren wurde der markante Aussichtsgipfel hinter dem Thunersee bestiegen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts tauchte der Berg erstmals auf einer Karte auf. Im 18. und 19. Jahrhundert erreichten Reisende aus aller Welt zu Fuss, zu Pferd oder im Tragsessel den Gipfel. Bereits 1856 stand dort oben ein Hotel.

Gewaltige Herausforderung

Nachdem um 1890 die ersten drei Zahnradbahnprojekte aus finanziellen Gründen scheiterten, nahm sich 1902 der einheimische Nationalrat Arnold Gottlieb Bühler der Sache an. Er plante minutiös eine Standseilbahn, die von Mülenen im Kandertal aus den Niesen erschloss. 1906 erfolgte der Spatenstich. In den darauffolgenden vier Jahren arbeiteten bis zu 350 Arbeiter an der Bahn. Am 15. Juli 2010 wurde sie feierlich eröffnet.

Die Niesenbahn überwindet auf dreieinhalb Kilometern rund 1600 Höhenmeter. An der steilsten Stelle weist die Bahn eine Steigung von beachtlichen 68 Prozent auf. Der Bau, damals noch ohne Kräne und Helikopter, war eine gewaltige Herausforderung.

Längste Treppe der Welt

Die neben dem Bahntrassee verlaufende Treppe ist mit 11'674 Stufen die längste der Welt. Sie steht dem Publikum nicht offen. Nur einmal im Jahr, können sich Sportbegeisterte am Niesen-Treppenlauf messen. Die Schnellsten erreichen den Gipfel in einer Laufzeit von rund einer Stunde.

Die Aussellung zeigt mit Dokumenten und vielen Bildern die Entstehung der Niesenbahn. Zu sehen ist daneben auch ein wahres Unikum: der "Schienenflitzer". Dabei handelt es sich um einen Personalschlitten, mit dem die Bahnarbeiter am Abend innerhalb von sechs Minuten auf den Schienen der Bahn zu Tal sausen konnten.

Die Ausstellung führt mittels Parcours durch das ganze Museum und wird so mit der Dauerausstellung verknüpft. Zum Jubiläum der Niesenbahn erscheint auch ein Buch. Die Post gibt eine Sonderbriefmarke im Wert von 85 Rappen aus.

Bild: Niesenbahn


 

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