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Wirteverband Basel-Stadt

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15.12.2011

Tourismusprojekt "Upper Rhine Valley" verlängert

Leuchtturm der trinationalen Metropolregion Oberrhein

Der Begleitausschuss Interreg hat den Verlängerungsantrag des trinationalen Tourismusprojektes "Upper Rhine Valley" bis zum 31. Dezember 2012 verlängert.

"Drei Länder – eine Destination": Unter diesem Motto vermarktet sich die Region zwischen Karlsruhe und Basel weltweit als Reisedestination. 31 Partner haben sich unter Federführung der FWTM zusammengeschlossen, um gemeinsam die touristische Aufmerksamkeit in fernen Zielmärkten zu erhöhen und mehr Besucher auf die "Schätze der Region" aufmerksam zu machen.

Zielmärkte der Vermarktung sind insbesondere China, Indien, Südkorea, Japan, USA und Kanada. Auf diesen Märkten ist das Projekt bei verschiedenen Messen vertreten und organisiert in Zusammenarbeit mit den Nationalen Tourismusorganisationen DZT, Atout France und Schweiz Tourismus Veranstaltungen für Reiseveranstalter und Pressevertreter vor Ort. "Dies ist erst der Beginn einer langfristigen Kooperation der touristischen Akteure am Oberrhein", so der Projektverantwortliche und FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann.

Im Rahmen der Expo Shanghai 2010 hatte "Upper Rhine Valley" die Chance, sich bei zwei Events am Stand der Stadt Freiburg sowie dem Gemeinschaftsstand Basel-Zürich-Genf zahlreichen Tourismus-Akteuren, politischen Vertretern und der Presse zu präsentieren.

Dass der chinesische Markt für die gesamte Region ein grosses Potenzial bietet, zeigt sich auch in der Steigerung der Übernachtungen von chinesischen Gästen in 2011 (im Vergleich zu Januar bis August 2010) um 38 Prozent. Zwei renommierte chinesische Reiseveranstalter haben die Region bereits in ihre Reiseprogramme aufgenommen.

Auch ihre koreanischen Kollegen zeigten sich bei einer Veranstalterreise Anfang Dezember 2011 begeistert von der romantischen Atmosphäre der zahlreichen Weihnachtsmärkte in der Region. In Indien ist "Upper Rhine Valley" direkt am Puls der Reiseindustrie: eine spezialisierte Agentur macht gezielt die 30 wichtigsten indischen Reiseveranstalter auf das Projekt aufmerksam und sorgt mit regelmässigen Presseveröffentlichungen für die entsprechende Aussenwirksamkeit.

Auf dem kanadischen Markt konnte "Upper Rhine Valley" bereits zwei Fotoausstellungen organisieren, bei denen jeweils 100 Reiseveranstalter und Journalisten sowie Vertreter aus der Politik anwesend waren. Sowohl in Montréal im Februar 2010 als auch in Toronto im Mai 2011 zeigten sich die Gäste von der Vielfalt der Region und der Möglichkeit, drei Länder in einer Destination zu erkunden, beeindruckt.

Dieser Aspekt wird auch auf der trinationalen Panoramakarte des Oberrheins deutlich, die seit Mai 2011 erhältlich ist. Innerhalb der Region bereitet Upper Rhine Valley die touristischen Leistungsträger mit diversen Informationsveranstaltungen, sogenannten Stammtischen, auf die neuen Zielgruppen vor.

Innovative Themen wie "Green Hotels", neue Mobilität im Tourismus oder die kostengünstige Umgestaltung von Hotelzimmern werden ebenso behandelt wie die kulturellen Besonderheiten der ausländischen Gäste und was es bei deren Betreuung zu beachten gilt.

Mit dem Thema "Oberrhein als Rad-Region" beschäftigt sich "Upper Rhine Valley" derzeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln. Es sollen grenzüberschreitende Rad-Angebote gestaltet und entsprechend vermarktet werden. Auch an dieser Stelle gilt es, die Leistungsträger vor Ort einzubinden und entsprechend auf Radtouristen und deren Bedürfnisse einzustimmen.

Im Bereich der touristischen Ausbildungsangebote am Oberrhein bereiten derzeit zwei Hochschulen aus der Region, die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach und die Ecole de Management in Strasbourg einen gemeinsamen Interreg-Antrag für einen entsprechenden Studiengang vor.


 

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