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Wirteverband Basel-Stadt

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06.06.2013

China-Restaurants schleusen Illegale ins Land

Grossrazzia in neun Kantonen: 57 Personen festgenommen

Polizeibehörden aus neun Kantonen haben eine vom Bundesamt für Polizei Fedpol koordinierte Aktion gegen ein kriminelles Schleppernetzwerk durchgeführt. Das Netzwerk wird verdächtigt, die illegale Einreise, den Aufenthalt und die Erwerbstätigkeit von chinesischen Staatsbürgern mittels gefälschter Dokumente zu fördern. Während der Polizeiaktion konnten insgesamt 349 Verdächtigte angehalten und überprüft sowie Hausdurchsuchungen vorgenommen werden. 57 Personen wurden vorläufig festgenommen und diverse gefälschte Dokumente sichergestellt.

Bei den kontrollierten Personen handelt es sich um chinesische Staatsbürger, die seit Längerem unter Verdacht stehen, mittels gefälschten europäischen Reisepässen Arbeitsbewilligungen erlangt zu haben und illegal in chinesischen Gastronomiebetrieben zu arbeiten.

Die Aktion wurde im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen durch die Strafverfolgungsbehörden der Kantone Aargau, Baselland, Bern, Freiburg, Luzern, Neuenburg, Waadt, Zug und Zürich durchgeführt und durch das Grenzwachtkorps (GWK) sowie das Bundesamt für Migration (BFM) unterstützt.

Das Kommissariat Menschenhandel/Menschenschmuggel der Bundeskriminalpolizei bei Fedpol koordinierte die Aktion und gewährleistete den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Europol und weiteren ausländischen Strafverfolgungsbehörden.

Die beteiligten Schweizer Behörden wie auch die internationalen Partner erhoffen sich von der Aktion weitere Erkenntnisse über die Zusammenhänge und Strukturen des Schleppernetzwerkes, über welches die illegalen Arbeitskräfte aus China in die Schweiz geschleust wurden. Dabei stellt sich auch die Frage, ob und inwiefern die Arbeitgeber in die Schleusung involviert sind.

Im Rahmen der Aktion kam es zu keinen Betriebsschliessungen. Die Zuständigkeit für die Ermittlungen und die Durchführung allfälliger Zwangsmassnahmen liegt bei den betroffenen Kantonen.


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