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Wirteverband Basel-Stadt

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20.11.2013

Feldschlösschen und Heineken bleiben die Grössten

Klein- und Mittelbrauereien steigern Anteil am inländischen Bierausstoss

Im Braujahr 2012/2013 wurde in der Schweiz 4.58 Millionen Hektoliter Bier getrunken. Davon stammten 3.39 Millionen Hektoliter (73.9%) aus inländischer Produktion. Feldschlösschen und Heineken beherrschen nach wie vor fast drei Viertel des Inlandausstosses. Die 384 anderen steuerpflichtigen Bierhersteller sorgen für Vielfalt, doch 338 von ihnen dürften nicht einmal 1000 Hektoliter Bier pro Jahr herstellen.

Von der inländischen Bierproduktion (exklusive Export) entfallen schätzungsweise 48.4% auf den Branchenleader Feldschlösschen und 25.4% auf Heineken Switzerland. Allerdings veröffentlichen weder Carlsberg noch Heineken Länderzahlen, weshalb genaue Schätzungen schwierig sind. Auf jeden Fall haben die beiden Grossen zusammen einen Marktanteil von über 70%. In vielen Regionen ausserhalb der Ostschweiz und Bern sind es wohl sogar über 80%.

Von den konzernunabhängigen Herstellern können es lediglich Schützengarten (5%) und Locher (4.7%) einigermassen mit Carlsberg-Feldschlösschen und Heineken aufnehmen. Die zur Fenaco-Gruppe gehörende Ramseier Suisse AG (5.3%) produziert Eigenmarken für den Detailhandel und liefert kein Fassbier in die Gastronomie.

13 Regionalbrauereien mit einer Jahresproduktion von 6000 bis 42'000 Hektolitern bringen es zusammen auf 8.4% Anteil am Inlandausstoss. Zu dieser Gruppe gehören alteingesessene Namen wie Rugenbräu, Falken, Müller, Sonnenbräu, Egger, Rosengarten und Baarer Bier, aber auch "neuere" Brauereien wie Boxer, Turbinenbräu und Unser Bier.

Dahinter liegen rund 30 Kleinbrauereien mit einem Ausstoss von 1000 bis 5000 Hektoliter pro Jahr und einem Marktanteil von insgesamt 1.9%. Zu dieser Gruppe gehören Hersteller wie Aare Bier, Burgdorfer, Lägere Bräu, Fischerstube, Wädi Brau-Huus, Doppelleu, BFM, Trois Dames oder Murailles.

Schliesslich gibt es noch 338 Kleinstproduzenten mit einem unbedeutenden Anteil am Inlandausstoss von 0.9%. Hier handelt es sich eher um "Hobby-Brauer" als um gewerbliche Brauereien, wobei die Grenzen manchmal fliessend sind.

In den letzten Jahren Marktanteile gewonnen hat vor allem die Brauerei Locher, aber auch Schützengarten sowie zahlreiche Kleinbrauereien halten sich gut. Der Marktanteil von Feldschlösschen ist leicht gesunken. Am stärksten unter die Räder kam die Heineken-Gruppe, die per Ende Januar 2013 den Abfüllauftrag für das Prix-Garantie-Bier von Coop nach Deutschland verlor.

Zu den grössten Importeuren zählen Coop, Denner, Aldi und Lidl. Deren Importbiere sind meist Billigmarken für den Heimkonsum. Für den Horeca-Bereich sind auch bei den Importbieren Feldschlösschen-Carlsberg und Heineken tonangebend. Beide Konzerne verfügen über ein eindrückliches Markenportfolio.

Dossier: Bier
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